Reisebericht unserer 5-wöchigen Entdeckungsreise, von Danila Eiselt  

Im Juli/August sind wir als Familie mit 2 Kindern/Jugendlichen (11 und 13) auf unsere grosse Asienreise aufgebrochen und haben die beiden Länder Vietnam und Kambodscha sowie kurz Thailand mit Bangkok mit ihren unendlich vielfältigen Facetten erkundet und entdeckt. Diese unglaublich schöne Reise wird uns für ewig in Erinnerung bleiben und gibt viel Diskussionsstoff für die nächsten Jahre.

Die andere Kultur, das andere Essen, die herzlichen Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensstilen und Lebensorten, die Tiere, Pflanzen, Märkte, Souvenirs, der Lärm und Trubel in den Grossstädten und die Stille und Ruhe in den ländlichen Gegenden, im Dschungel oder auf dem Mekong – unterschiedlicher hätte es gar nicht sein können. Wir hatten einen guten Mix aus Aktivitäten, Kultur und Entspannung und konnten somit allen Familienmitgliedern gerecht werden.

Im Sommer mit Kindern nach Asien – geht das überhaupt?

Wird es die ganze Zeit regnen im Sommer in Asien? In welches Land sollen wir gehen? Macht es Sinn, die ganzen Sommerferien, sprich 5 Wochen, zu verreisen? Ist es gefährlich mit Kindern/Jugendlichen nach Vietnam oder Kambodscha oder Laos zu reisen? Wird uns das Essen schmecken? Gibt es Malaria? Und wie ist das mit medizinischer Hilfe? Ist für jeden etwas Interessantes dabei?

All diese Fragen und noch viele mehr haben uns vor der Reise beschäftigt. Nach etwas Recherche und natürlich guter Beratung von Hans Wettstein und unserem Partner vor Ort in Südostasien haben wir uns letztendlich entschieden, eine lange Reise zu unternehmen und die kompletten Sommerferien auszunutzen – eine der besten Entscheidungen! Wir wollten die beiden Länder Vietnam und Kambodscha so richtig kennen lernen und auch noch Zeit am Strand und zum Entspannen haben.

Im Folgenden gibt es ein paar Gedanken zu all diesen Themen:

Da Vietnam so langgezogen ist, gibt es auch unterschiedliche Klimazonen. Das heisst, es gibt immer eine Stelle, die sich gut eignet vor Badeferien. In unserem Fall war das Mittelvietnam (Hoi An). Ja, es war Regenzeit, was bedeutet, dass es immer mal kurze und heftige Regenschauer geben kann. Wir hatten nicht einen einzigen Regentag auf unserer Reise, es hat am Ende am Nachmittag ein paar Mal für 15-30 min aus Eimern geschüttet und danach war es wieder wie vorher und sogar etwas kühler. Ansonsten war es feucht-warm, wie es in Asien üblich ist – um die 30 Grad, je nach dem ob es bewölkt war oder sonnig. Wir haben es gut ausgehalten und mussten nie wegen Hitze etc. im Hotel bleiben.

Aktivitäten: Es gibt unzählig viele unterschiedliche Dinge zu tun und jeder kommt auf seine Kosten, das Angebot ist riesig. Wir sind Kajak gefahren, haben viele Velotouren gemacht, natürlich war ein Pool in vielen Hotels das grösste Highlight für die Mädchen, Bootsfahrten durch ruhige Flüsse oder wirbelnde Seen, fischen lernen, Übernachtungen auf einem grossen Schiff, Übernachtungen auf einem Hausboot auf dem Mekong, Baden im Wasserfall, kleine Wanderungen, Rikscha fahren, Moped und Mottorrad, Fische füttern, Spielgeräte ausprobieren, Souvenirs shoppen und um die Preise feilschen, Batikworkshop, Fächer flechten usw. 

Kultur ohne Langeweile:Kultur und Geschichte kennen lernen, Tempel besichtigen, Museen besuchen… – und gleichzeitig das Interesse für Alle zu berücksichtigen, setzt eine gute Planung voraus. Das haben wir gemacht und konnten somit die Wünsche der Eltern sowie auch der Kinder berücksichtigen und entsprechenden Ausgleich finden. So haben wir z.B. nach einem «Erwachsenenprogramm» (z.B. Tempelbesichtigung in Angkor oder Stadtbesichtigung in Hanoi) dann «Kinderprogramm» (z.B. Zeit für den Pool oder Shopping in der Stadt) geplant. Oder wir haben das Programm mit einer Aktivität verbunden, wie z.B: Stadtrundfahrt mit einem Motorrad oder Palastbesuch inkl. Fische füttern oder Wanderung zum Wasserfall und dann Baden im Wasserfall. Möglichkeiten dafür gab es zur Genüge. Dank der individuellen Reise konnten wir das Programm auch immer unserem Gusto anpassen und der Guide hat dies entsprechend geplant. Ein kühler Saft zwischendurch hat Wunder bewirkt :).

Reisedauer: 5 Wochen ist eine lange Zeit, aber irgendwie doch nicht… wenn der Arbeitgeber die Zeit genehmigt und die Kinder Sommerferien haben, sollte man dies ausnutzen und besser mehr Zeit einplanen als zu wenig für solch eine Reise. So hat man mehr Zeit, sich an die neuen Orte zu gewöhnen, die Eindrücke zu verarbeiten und auch mal länger an einem Ort zu bleiben und nicht ständig nur die Sehenswürdigkeiten «abzuspulen». Die Sommerferien sind dafür perfekt, da man die Kinder nicht aus der Schule nehmen muss. 

Essen: Wir sind immer alle satt geworden und das Essen hat auch wunderbar geschmeckt. Reis, Reisnudeln, Reismehl gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Typische Gerichte wie Nudelsuppen, Frühlingsrollen, Fischcurries, Salate, Baguette (banh mi) etc. auch. Es gibt jedoch auch viele Restaurants, die sich auf Touristen eingestellt haben und z.B. auch Pommes anbieten oder Chicken Wings, worauf sich die Kinder dann auch mal sehr gefreut haben. Überall an den Strassen gibt es Lebensmittelstände, die Snacks aller Art verkaufen, da ist immer etwas für Jeden dabei. Unsere Töchter liebten z.B. die Snacks aus Bananen – frittierte Bananenspiesse, in Reismehl und Kokosmilch frittierte Banenen, süsse Teigtaschen. Am Frühstücksbuffet konnte man auch immer «westliche» Gerichte entdecken. Frisch gepresste Fruchtsäfte der Wassermelone, Banane, Mango, Ananas, Pomelo etc. gehörten auch mindestens einmal am Tag zu unseren Lieblingsspeisen. Mmmmhhhhh! Wir hatten nie mit Magenproblemen zu kämpfen, obwohl wir oft auch z.B. schon geschälte Früchte mit Zuckerchili etc. am Strassenrand probiert haben.

Medizin: Für mich eine der grössten Herausforderungen war die Verantwortung gegenüber der Kinder aus medizinischer Sicht. Als Alleinreisende habe ich mir nie so viele Gedanken gemacht. Darum haben wir uns vom Kinderarzt beraten lassen, der uns eine Reiseapotheke zusammengestellt hat (Mittel gegen Erkältungen, Durchfall, Übelkeit, Schmerzmittel und Fiebersenker, Augentropfen, Anti-Allergikum etc.). Dazu haben wir Pflaster aller Art mitgenommen und davon auch viele benötigt ;), Verband, Wundheilsalbe, naja, das Übliche, was man auch sonst mit in die Ferien nimmt. Das Wichtigste jedoch waren Sonnencreme und Mückenspray, welche wir auch zu jederzeit in unserem Gepäck dabeitrugen. Vor allem in Kambodscha gibt es noch gehäuft Tollwut bei Fledermäusen und Hunden – hier könnte man überlegen, ob eine Impfung Sinn macht. Mücken/Moskitos gabe es, jedoch haben sie uns nie geplagt, sie waren nur vereinzelt an den Abenden zu finden. Zum Jahreszeitenwechseln im Dezember/Januar und April/Mai gibt es wohl am meisten Mosktios. Guter Schutz ist lange, helle Kleidung, Ventilator oder Wind (der Wind vertreibt die Mücken) und nachts auch ein Moskitonetz. In der Regenzeit treten verhäuft Fälle von Dengue-Fieber auf, was jedoch vor Ort gut behandelbar ist. Hohes Fieber sollte man immer checken lassen. Es gibt vor allem in den Grosstädten viele private Kliniken, die sich schnell und kompetent um medizinische Anliegen kümmern. Die Hotels sind dabei sehr behilflich und bestellen Taxis etc. Vorher gibt es immer ein Telefonat mit dem Arzt direkt, der dann Empfehlungen ausspricht, ob man zum Arzt kommen sollte oder ein Gang in die Apotheke genügt.

Kleidung: die beste Kleidung waren Flatterhosen/lange Röcke und Hemden/Shirts aus Leinen oder Baumwolle. Durch die feuchte Wärme schwitzt man viel und angenehme Stoffe, die nicht «kleben» sind viel wert. Wir haben eigentlich immer Schultern und Knie bedeckt gehalten, da es immer mal wieder vorkommt, dass man heilige Stätten besucht, wo dies erforderlich ist. Trägershirts, tiefe Ausschnitte und kurze Hosen sind nicht überall angebracht. Ein Tuch im Rucksack gegen Sonne oder falls es mal kalt ist im Restaurant oder Shoppingstore sowie ein Regenschirm mit UV-Schutz waren ebenfalls Standardausrüstung. Und natürlich sollten Badesachen nicht fehlen.

Tipps zur Vorbereitung einer Reise mit Kindern

  • Abklärung mit dem Kinderarzt, welche Medikamente und Impfungen nützlich sind
  • Unterkünfte soweit es geht mit Pool wählen, damit die Kinder sich nach den Ausflügen austoben können (Taucherbrillen und ggf. Tauchspiele nicht vergessen, da das Chlor recht aggressiv ist für die Augen )
  • Sonnencrème und Mückenspray sowie Feuchttücher und Wasserflaschen sollten immer in der Tasche sein, egal wohin man geht und wie lange man unterwegs ist
  • Taschenschirme mit UV-Schicht sind Gold wert und schützen nicht nur bei Sonne
  • Kartenspiel und Reisetagebücher füllen Langeweile-Zeiten auf den Fahrten im Auto, beim Warten im Restaurant oder an sonstigen freien Zeiten, in denen die «Erwachsenen» sich unterhalten (müssen)
  • nicht zu viele Koffer und Kleider mitnehmen, unterwegs ist waschen überall möglich zu günstigen Preisen, Tagesrucksack für die Kinder ist sehr praktisch, dann können sie ihre Spiele, Wasserflasche, Kappe etc. selbst tragen und haben es gleich zur Verfügung wenn sie es brauchen
  • langärmelige Shirts und luftige Hosen sind eine gute Ausrüstung, da sie Schutz vor Sonne, der Kälte der Klimaanlagen und gegen Mücken geben

«Xin Chao» Vietnam – Hauptstadt Hanoi

Von der Landung des Flugzeuges bis zum Sitzen im Taxi zum Hotel ist keine Stunde vergangen, alles ging sehr schnell, selbst die Visakontrolle, das Geld abheben etc. Innerhalb von 40 min waren wir im Hotel im Old Quarter der Stadt. Es lohnt sich, hier eine Unterkunft zu buchen, da man von hier aus gut schlendern kann. Es gibt viele kleine Restaurants, Shops und wunderschöne alte Häuser. Der See und das Wasserpuppentheater sind auch in Fussdistanz zu erreichen.

Zur Tran Quoc Pagode sind wir ebenfalls zu Fuss gelaufen und haben uns einen ganzen Vormittag Zeit gelassen und unterwegs einen grossen Markt entdeckt, sind die Phan Dinh Phung Strasse in der Mitte im Grünen gelaufen, auf der die Kinder einige fest installierte Sportgeräte ausprobieren konnten und sind am Regierungsviertel vorbei bis zur Brücke, von der aus man die Pagode erreichen kann. Zurück ging es mit dem Taxi, damit wir noch einen Spaziergang am Hoan Kiem See unternehmen konnten und viele Früchte kaufen und naschen.

Die schönsten Erlebnisse in Hanoi

–> Un«Pho»gettable <–

1. Streetfood-Tour zu Fuss

Gleich am Abend unserer Ankunft sind wir mit unserem Guide durch die Altstadt und an den See spaziert und haben das Leben und Essen der Einheimischen kennen gelern. Etwas Bedenken bezüglich Magen-Darmverstimmungen hatte ich schon, aber diese waren total unnötig, da auf der ganzen Reise durch Vietnam und Kambodscha niemand irgendwelche Beschwerden dieser Art hatte.
Wir haben den berühmten vietnamesischen Eierkaffee «Egg Coffee» probiert, den es für Kinder auch ohne Kaffee gibt in allen möglichen Varianten (mit Kakao, mit Oreo, mit Karamell etc.). Der Egg Coffee wurde für uns ein Muss für jeden Tag in Hanoi ;), da er sooo lecker war.
Ausserdem haben wir fertig geschnittene Früchte mit einer süssen Gewürzmischung vom Marktstand probiert, auf die die Kinder total verrückt waren (unreife Mango, Longan, Art Erbsen etc.). Der Guide ist sehr flexibel und passt das Essen den Belangen der Familie an. Bei uns stand es 3:1 bei der Auswahl zwischen Eiscrème oder Papayasalat mit Rindfleisch, also sind wir in eine bekannte lokale Eisproduktionsstelle gegangen und haben Süsskartoffeleis, Matcha-Glacé, Reiseis und Kakaoglacé probiert. Das war sehr fein und tat gut bei diesen warmen und feuchten Temperaturen um die 30 Grad. Irgendwie waren wir satt nach all diesen kleinen Snacks, eine typische «Pho» (Nudelsuppe) hätten wir noch anhängen können…

Restaurantempfehlungen für den Snack zwischendurch:
1. Pho Beef/chicken – 17 Hàng hòm; 2. Banh xeo ( Pancake ) – 12 hàng bồ; 3. Banh Mi Bubble – 14 hàng buom, 4. Sticky rice with ice-cream – 93 hàng bạc, 5. Deep-fried spring roll – 21 hàng bè

Gehobeneres vietnamesisches Restaurant:
«Duong’s 2»: direkt gegenüber des La Siesta Hotels in der Ma May Street – lokale Spezialitäten und Menüs mit typisch vietnamesischen Speisen, ebenso feine Cocktails und frische Säfte, Kosten total ca. CHF 30,-

Fixfertig geschnittene und vorbereitete Früchte vom Marktstand - nicht jede davon konnten wir erkennen, aber lecker waren sie! Die Gewürzmischung zum Reintunken war ebenso sehr fein.
Vietnamesischer Eierkaffee in verschiedenen Varianten.
Frischer Kokosnusssaft - sehr erfrischend bei der Wärme!
Der Eisladen mit vielen unterschiedlichen Sorten.
Diverse Köstlichkeiten vom Streetfoodstand.
Die kleinen Strassen vom Old Quarter in Hanoi.
Ein typischer Gemüsestand.
...nicht so lecker, es gab immer wieder mal Eindrücke auf den Märkten, die wir so nicht kennen...
Die typischen Hüte von Vietnam gibt es überall, und das nicht nur als Souvenir. Die Einheimischen tragen diese überall als Kopfbedeckung.
Streetfood - dieses kann man unbedenklich essen. Man sollte darauf achten, dass es frisch frittiert ist. Es wird auch sofort frisch zubereitet, wenn man es möchte.
Früchte und Gemüse gibt es in jeder Ecke.
Süssigkeiten, kann man auch probieren, es hat spannende Geschmäcker dabei.
Frühlingsrollen, Teigtaschen, Salate
Das ist ein typisches Bild in den Strassen von Hanoi.
«Pho» - die berühmte Nudelsuppe, die es morgens, mittags und abends in verschiedenen Varianten überall gibt.
Feine Chips vom Streetfoodstand.
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2. Abenteuerfahrt mit Minskmotorrädern

Inklusive 6 Stopps mit viel lokalem Essen/Getränken: diese 4-stündige Tour am Vormittag, eine sehr spannende Fahrt durch den vollen Verkehr der Stadt, durch enge Gassen und Häuser, über grosse Strassen, über die Long Bien Brücke, zu einem lokalen Markt, einem Schienencafé direkt an der berühmten Zugstrecke, die durch die Häuser führt, ausserdem haben wir bei der Produktion der «Wedding-Cakes» zugeschaut und diese probiert, haben uns die Floating Villages im grünen Gürtel von Hanoi angeschaut, haben ein fantastisches Mittag in einem einfachen lokalen Restaurant gegessen und die Tour in einem berühmten Eiercafé abgeschlossen. Wir haben uns jederzeit sicher gefühlt, das Gefühl Motorrad zu fahren in dieser Stadt ist unglaublich und die Guides waren total freundlich und lustig.

Ein unglaublich cooles Erlebnis!
Unser Fahrzeug - was für ein Erlebnis!
Erster Stop war ein lokaler Markt mit Gemüse, Fleisch, Fisch, frischen Lebensmitteln aller Art.
Hier haben wir ein paar Früchte gekauft: Mango, Longan etc., die wir später im Schienencafé aufschneiden lassen haben und gegessen haben.
Spielplatz... hier fährt nur 2x am Tag ein Zug.
Im gemütlichen Café an den Schienen.
Hier sind wir auf der Mopedspur auf der Long Bien Brücke.
Floating Villages: hier wohnen die Ärmsten, die sich ein Leben in der Stadt nicht leisten können, meist sind es Menschen aus ländlichen Regionen, die Richtung Grossstadt flüchten.
Im grünen Gürtel von Hanoi sind wir durch Bananenplantagen und Reisfelder gefahren.
Kulinarische Vielfalt von Vietnam
Lieblingsessen der Kinder: frittierte Nudeltasche zum selber füllen.
Das ist die Produktionsstätte der Weddingcakes, einer süssen Masse, die schön verpackt an jeden Gast einer Hochzeit verteilt wird.
Mein Lieblingssalat in Vietnam: Bananenblütensalat.
Und wieder ein Egg Coffee, soooo fein!
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3. Tai Chi am Hoan Kiem See

Ich bin am Morgen 6.00 Uhr zu Fuss durch die noch schlafenden Gassen der Altstadt von Hanoi spaziert bis hin zum See, was keine 10 min gedauert hat. Dort waren unzählige SportlerInnen schon unterwegs. In Tai-Chi-Gruppen oder Badminton-Duos, als Jogger oder Yoga-Gruppe, zum Stretchen, Tanzen, Gymnastik oder einfach nur sitzend trafen sich die Einheimischen. Niemanden hat es interessiert, dass ich neugierig überall stehen blieb und mir das Ganze mal näher betrachtet habe. So eine schöne Morgenstimmung, mal mit lauter motivierender Musik, mal mit leisen klassichen Tönen. Als ich zurücklief, wachte die Stadt so langsam auf und der Verkehr nahm zu. Nun hiess es wieder «Augen zu und laaaangsam vorwärts», wenn ich die Strasse überqueren wollte.

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4. Wasserpuppentheater

Jeden Abend gibt es mehrere Vorführungen von dieser jahrhunderte alten Tradition. Beim traditionellen Wassermarionettenspiel steht die Bühne im Wasser, während die Zuschauer im Trockenen sitzen. Die Spieler der Marionetten sind nicht zu sehen. Es ist sehr kurzweilig und gehört zum Muss eines Aufenthaltes in Hanoi.

5. Fussmassage

In jeder Strasse gibt es mehrere Massage-Salons. Nach einem langen Tag lohnt es sich, sich eine wohltuende Fussmassage für wenig Geld zu gönnen.

6. Stadtbummel, Märkte, Shopping, Pagoden, Kolonialviertel

Zu Fuss kann man viel entdecken und kommt auch relativ weit und auch raus aus dem Old Quarter. Man kann sich treiben lassen oder mit dem Stadtplan durch die Strassen schlendern, mit oder ohne Ziel. Wir hatten viel Freude.

Typisch Hanoi.
Mangosteen-Saison - meine Lieblingsfrucht in Vietnam.
8 Mio Mopeds gibt es in Hanoi - und sie werden für jegliche Transporte genutzt.
Lädele...
Der Egg-Coffee gehört zu unserem Tagesprogramm ;).
Typische Souvenirs.
Die schönen Häuser der Altstadt.
Hanoi Pagode
Bei der Tran Quoc Pagode.
Unterwegs in den Gassen Hanois.
Besondere Snacks ;).
Souvenir? Oh nein, zuuu schwer!
Im Park der Stadt auf der Plan Dinh Phung Strasse - zum Austoben für die Kinder.
In der Markthalle Ch Dong Xuan, hier gab es alles...
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7. Rooftop-Bars

Wer in Hanoi ist, muss unbedingt zum SOnnenuntergang oder im Dunkeln auf eine der vielen Dachterrassen in Hanoi gehen und einen Drink nehmen. Die SIcht ist unglaublich schön und die Terrassen sind extrem gemütlich uns sehr besonders. Z.B.: Moonlight Skybar im La Siesta Ma MAy, Syline LOunge im La Siesta Premium, Lighthouse Skybar, Comet Restaurant, Diamond Sky, Mina Sky etc. Oftmals gibt es von 6-8 Uhr am Abend auch Happy Hour. Die Preise sind zwar etwas höher, dennoch für usnere Verhältnisse sehr günstig (Cocktail ca. 5 Euro).

Rooftop-Bar in Hanoi
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Ins Bergland nach Mai Chau

Wir wollten die Berglandschaft und die Bevölkerung im Norden Vietnams kennen lernen. Da es ein neu eröffnetes und sehr nachhaltig geführtes Resort (Avana Retreat) in Mai Chau gibt, haben wir uns entschieden, diese Gegend im Nordwesten zu erkunden anstatt nach Sapa im Norden zu gehen. Auch dies war eine sehr gute Entscheidung. Es war nicht so hoch gelegen wie Sapa, jedoch gab es dort eine unwahrscheinlich schöne Landschaft mit den Bergen, Dschungel, Reisfeldern, sehr vielen Dörfern und den vielen Bergstämmen. Die Gegend ist überhaupt noch nicht touristisch und man kann die Provinz Hoa Binh wirklich als Naturphänomen und Geheimtipp bezeichnen. Hier leben vor allem die Bergstämme der «Muong», die als Vorfahren die weissen und schwarzen «Thai» haben. Typisch für die Gegend sind die Stelzenhäuser, welches Häuser sind, die wie Baumhäuser oben ihre Räume haben und unten neben den Stelzen ist Platz zum Verweilen im Schatten, wenn die Sonne zu heiss ist. Früher wurden diese Plätze als Stall für die Tiere verwendet. Im Avana Retreat sind wir ein paar Tage geblieben und haben das fantastische Resort mitten im Dschungel genossen sowie die Gegend und die Dörfer mit Spaziergängen und Wanderungen kennen gelernt. Hier war es auch ein paar Grad kühler als in Hanoi und die frische Luft war wunderbar. Die Sonnenauf- und untergänge waren einmalig und konnten direkt vom Zimmer gesichtet werden.

Auf dem Weg nach Mai Chau haben wir noch eine Kajak-Tour auf dem «schwarzen Fluss» gemacht an einer Stelle, wo der Fluss so gross ist wie ein See und sich um Felsen und Dschungelbeerge schlengelt. Wir sind 2 Stunden auf dem Kajak Richtung Norden gepaddelt und haben ausser den (von mir noch nie gehörten) Geräuschen der Schmetterlinge nichts gehört. Angelegt an einem Steg wurden wir zu einem Haus einer lokalen Familie geführt und haben dort ein typisches lokales Essen erhalten und hatten einen wunderbaren Ausblick auf den See. Abgekühlt und gesättigt hat uns unser Fahrer dann innerhalb einer Stunde ins Avana Retreat gefahren.

Unterweg in der Hua Hinh Provinz - gleich gehts zum Kajakfahren!
Fest der Einheimischen - wir wurden gleich zu einem oder mehreren Reisschnäpsen eingeladen...
Kajak-Tour mit Guide - ca. 10 km flussabwärts.
Das Wasser war schön still, die Schmetterlinge haben laute Geräusche gemacht, sonst war so gut wie gar nichts los hier und wir hatten den See/Fluss ganz für uns allein.
Wir fuhren vorbei an vielen Felsen und grünen Bergen.
Mittagessen bei einer lokalen Familie.
Das war unser Blick vom Mittag aus - von dort unten sind wir gekommen.
Ankunft im wunderschönen Avana Retreat.
Mai Chau
Traumhafte Aussicht vom Pool.
Ringsherum war es grün und Dschungel. Das Gelände konnte man nicht sehen, alles war von der Natur umgeben.
Wunderschöne Aussicht.
Zvieri....
Sonnenuntergang...
Früh am Morgen im Avana - der Nebel steigt auf und gegen 7.30 Uhr gab es keine Wolken mehr.
Beim Frühstück - hier gab es alles was das Herz begehrt - sogar einen Schokoladenbrunnen.
Links «Coconut Coffee» und rechts «vietnamesischer kalter Kaffee» - mmmhhhh...
Abendessen deluxe!
Typisches Gericht und verdammt lecker: Fischcurry im heissen Hotpot, dazu Reisnudeln, Reispapier zum Einwickeln, Kräuter, Sosse, Nüsse...
Hier war die höchste Stelle vom Resort mit dem «flying bed».
Könnt ihr das Resort mit seinen Zimmern, Restaurant und Pool entdecken?
Genuss im Hochland von Vietnam
Der Tag neigt sich dem Ende zu.
Es gab viele Aktivitäten für Kinder, z.B. Angeln im eigenen Fischteich.
...oder einen Batik-Workshop oder einen Fächer flechten aus Bambus.
...oder die Lagune, in der man schwimmen konnte, das Wasser war jedoch EISkalt.
Hier werden auch romantische Dinner organisiert.
Überall gab es riesengrosse und wunderschöne Schmetterlinge.
Raupe Nimmersatt....
Natürlicher Wasserfall im Resort.
Hier geht zum Spa.
Die Wege wurden IN das Gelände eingebaut ohne dass etwas abgeholzt wurde - wunderschön!
Ein Ausflug: Wanderung durch die Wälder, Reisfelder und Dörfer.
Fruchtbare Gegend.
Typische Häuser «Stilt-Houses».
Auch ein typisches Haus.
Die «Seifenblasenpflanze» war das Beste vom ganzen Ausflug.
Unterwegs zurück nach Hanoi.
Hier gab es ein typisches Gericht: Reise im Bambus über dem Feuer gebraten, dazu gab es ein scharfes Gewürzsalz.
Unterwegs in Nordvietnam
Es war so eine schöne Gegend hier!
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Mit Zug, Auto und Boot zum Schiff in die berühmte Halongbucht

Gut ausgeruht sind wir zum Bahnhof «Long Bien Station» gefahren und sind auf einer ruhigen Zugfahrt mit dem «Bummel»Zug Richtung Halongbay getuckert. Unser Fahrer hat uns mit dem Auto zum Ufer der Halongbucht gebracht und wir sind mit einem Schnellboot zu unserem Schiff «Orchid Cruise» gefahren, wo wir die nächste Nacht verbracht haben. Ganz luxuriös ausgestattet mit super Service und viel Programm haben wir die 2 Tage genossen. Es blieb auch genug Zeit zum Relaxen und Bestaunen der vielen von Regenwald überwachsenen Kalksteininseln, entweder bei einem Cocktail vom Sonnendeck oder von unserem Balkon aus dem Zimmer. Zwischendurch gab es Ausflüge in eine Tropfsteinhöhle, zum Baden, zum Kajakfahren, Kochkurse für Frühlingsrollen, Tai Chi zum Sonnenaufgang etc. Und das Wetter war traumhaft, Sonne satt, einfach herrlich!

Am Long Bien Bahnhof in Hanoi - der Blick geht Richtung Long Bien Brücke. Die Long-Bien-Brücke ist eine freitragende Strassen- und Eisenbahnbrücke.
berühmte Long Bien Brücke Hanoi
Der Zug kommt und bringt uns Richtung Halongbucht.
Überall gibt es Verkaufsstände.
Anlegestelle - hier fahren wir mit einem Schnellboot zu unserem Kreuzfahrtschiff in der Halongbucht.
Unser Schiff «Orchid Cruise».
Die Halong-Bucht ist für ihr smaragdgrünes Wasser und die Tausende hoch aufragenden, von Regenwald bedeckten Kalksteininseln bekannt.
Erste Eindrücke von der eindrücklichen Landschaft.
Höhlen in der Halongbucht
Übersicht.
Ein schöner Spaziergang zur Höhle. Der Weg ist abgesteckt und die Höhle wird von vielen Touristen besucht.
Die Höhle ist teilweise sehr rutschig, gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.
Teilweise sind die Passagen sehr eng.
Hier gibt es sehr viele Fledermäuse.
Am Nachmittag geniessen wir die Fahrt und die tolle Aussicht.
Immer wieder gibt es wunderschöne Fotomotive.
Beweisfoto ;).
Die Farbe des Wassers ändert sich.
Smaragdgrün.
Halong-Bay
Menükarte - das Essen war fantastisch und abwechslungsreich!
Einmal Abendessen, einmal Mittagessen.
Vorspeise, sehr fein!
Frühlingsrollen.
Auch eine Vorspeise.
Sehr kreatives und leckeres Dessert. Aus dem Essen wurde eine richtige Show gemacht.
Das Schiff hat auch einen Whirlpool.
Sehr romantisch: den Sonnenuntergang erleben.
In der Nacht ankert das Schiff in einer Bucht, wo auch viele andere Schiffe ankern.
Unsere Kabine auf dem Schiff.
Blick vom Badezimmer.
Früh am Morgen beim Sonnenaufgang und kurz vor der Tai Chi Stunde. Eine unheimliche Stille liegt über der Bucht.
Tee kurz nach dem Sonnenaufgang.
Blick vom Bug nach hinten.
Hier haben wir angehalten zum Kajak fahren.
Eins von vielen Fotos....
Fischerboot unterwegs und dahinter die Kajakfahrer.
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Hue

Von der Halongbucht aus sind wir zum Flughafen nach Hanoi gefahren und innerhalb ca. 1 Stunde nach Hue geflogen. Es gäbe auch die Möglichkeit per Nachtzug zu fahren. 

Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam, die damals der Sitz der Kaiser der Nguyen-Dynastie war. Auch war sie Hauptstadt von Vietnam von 1802 bis 1945.
Bekannt ist Hue vor allem für die Festung vom 19. Jahrhundert, innerhalb dieser sich die Kaiserstadt mit Palästen und Schreinen, die Verbotene Stadt, einst das kaiserliche Zuhause und einen Nachbau des Königlichen Theaters befindet. Wir haben ausserdem eine weitere schöne Pagode besucht, sind Drachenboot gefahren, haben eine Velotour durch die Dörfer und Reisfelder gemacht und uns mit feinem Essen bei einer lokalen Familie und einer Fussmassage verwöhnen lassen. Übernachtet haben wir in einem grünnen Resort etwas ausserhalb vom Stadtkern, in dessen Nähe sich auch viele kleine Läden und Restaurants befinden.

Die schönsten Erlebnisse in Hue

1. Ausflug zur Tien Mu Pagode, Drachenbootfahrt und Fahrradtour

Ein wenig Kultur für die Erwachsenen und danach Action für die Kinder – das war immer eine gute Mischung. Wir sind mit dem Auto zur Pagode «der Himmelsgöttin» gefahren und haben diese zusammen mit anderen Touristen aus aller Welt bestaunt. Sie liegt direkt am Parfümfluss, etwas ausserhalb vom Stadtzentrum und wurde im Jahr 1601 erbaut. Hier gibt es ein grosses Areal anzuschauen. Danach sind wir 2 Minuten hinunter zum Parfümfluss gelaufen, wo schon unser Drachenboot auf uns gewartet hat, mit Rädern an Board für unsere Velotour auf der anderen Seite flussabwärts. Die Schiffe sehe alle wunderschön dekoriert aus. Nach ca. 30 Minuten Fahrt sind wir mit dem Rädern ausgestiegen und erstmal zu einem wunderschönen Haus einer Familie gefahren, um Früchte und feinen Tee zu geniessen. Danach haben wir unsere Tour gestartet über Felder, durch Dörfern, durch Wälder bis wir dann zum Mittag wieder zum Haus zurück gekehrt sind. Nach einer wohltuenden Kräuterfussmassage haben wir in einem wunderschönen Garten unter einem Holzpavilion ein reichhaltiges mehrgängiges Mittag erhalten und wurden dann von unserem Fahrer abgeholt und zurück ins schöne Hotel gebracht. Hier haben wir den Tag mit Cocktails, Fruchtsäften im und am Pool ausklingen lassen. 

Hue Pagode
Souvenirs unterwegs.
Erstmalig begegnen wir vielen Touristen.
Dieser Turm wurde vom König Thieu Tri im Jahr 1844 gebaut. Es ist ein achteckiger Turm, 21 Meter hoch mit sieben Stockwerken. Er steht vor der Pagode.
Im Dai Hung-Tempel (Haupttempel) werden Buddhastatuen aus Bronze geehrt, die im Giessereiviertel in Hue gegossen wurden.
Kaiserstadt Hue
In der Pagode steht noch der Austin des Mönchs Thich Quang Duc, der 1963 damit aus Protest gegen die Buddhistenverfolgung nach Saigon fuhr, um sich dort zu verbrennen.
Um die Pagode herum gibt es viele kleine Tore.
Der Wächter gegen das Böse.
Hier ist eine Schildkröte aus Marmor aufgestellt. Die Schildkröte ist 2,2 Meter lang und 1,6 Meter breit.
In der Pagode sind prachtvolle Gärten und grosse Rasenflächen angelegt.
Das Grab des Mönchs Thich Don Hau – ein bekannter Vorsteher der Thien Mu-Pagode.
Das Boot wartet schon auf uns.
Jedes Boot ist mit viel Liebe dekoriert. Teilweise leben die Familien auf diesen Booten und verdienen sich mit den Überfahrten und Souvenirverkäufen ihr Einkommen.
Am Ufer angekommen gehts auf die Räder.
Die Gegend ist bekannt für die starke Ahnenverehrung - je Grösse rund prunkvoller, desto besser. Es werden jeweils riesige Häuser/Tempel gebaut. Dies ist jener vom Haus der Familie, wo wir unser Mittagessen erhalten haben.
Tee und Früchte (Drachenfrucht, Pomelo, Äpfel)
Unsere Velotour.
Unterwegs gibt es viel Grün.
... und viele Reisfelder.
Kräuterbad und Fussmassage - sooo wohltuend!
Kräuterbad.
Im schönen Garten.
Unser Mittagsmenü.
Knusprige Frühlingsrollen, natürlich mit der berühmten Fischsosse.
«Banh Nam» - typisch für Hue - Reisdumplings mit gemahlenen Shrimps.- und Schweinefleisch in ein Bananenblatt gewickelt.
Salat mit Feigen und Reiscracker mit schwarzem Sesam.
Bald sind die Pomelo reif.
Der schöne Pool von unserem Hotel Pilgrimage Village.
Balkon im Hotel
Auf dem Gelände des Hotels.
Zimmer.
Diese Kellen sind ganz typisch und gibt es fast überall in Vietnam.
Pilgrimage Village.
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2. Besuch der kaiserlichen Zitadelle und Verbotenen Stadt

Heute steht zum Glück nicht mehr die Todesstrafe auf den Besuch der Verbotenen Stadt….
Die kaiserliche Zitadelle von Hue wurde im Jahre 1993 von der UNESCO zusammen mit der Verbotenen Stadt zum Weltkulturerbe erklärt, da sie im Jahr 1968 stark beschädigt wurde. Innerhalb dieser gewaltigen Festungsmauer lebte der gesamte Hofstaat. Darin eingebettet erbauten sich die Herrscher der Ngyen-Dynastie eine separate Verbotene Stadt nach dem Vorbild der kaiserlichen Anlagen in Peking. Insgesamt ist die Anlage ziemlich grosszügig angelegt und es lohnt sich in jedem Fall auch, die grossen Palastgebäude und die vielen Nebengebäude zu besichtigen. Zusammen mit einem Theater, verschiedenen Tempeln und mehreren künstlichen Seen ist die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt eine ganz besondere Anlage. Für den Besuch kann man durchaus einen ganzen Tag einplanen und ein Guide ist empfehlenswert. Wir haben etwas abgekürzt, da wir am gleichen Tag weiter nach Hoi An fahren wollten und es an diesem Tag auch besonders heiss war. Zum Glück hatte es auf dem Gelände auch mehrere kleine Plätze, wo es kühle Getränke gab.

Oben vom Eingang hat man eine gute Übersicht.
Ein Trend heutzutage: Fotos mit Kleidung von damals.
Pause beim dicken Buddha.
Interessant auch für Kinder und Jugendliche.
Überall kann man verweilen und staunen.
Eine willkommene Abwechslung: Fische füttern im Graben rings um die Zitadelle.
Wunderschöne Paläste.
Überall gibt es Stellen, wo mit Räucherstäbchen oder Opfergaben geehrt wird.
Prachtvolle Bauten.
Ein Palast von aussen. Der Schirm war extrem wertvoll an diesem Tag.
Posen.
Wertvolle Dekorationen.
Auf der Anlage.
Kunstvolle Ornamente.
Unser super Guide!
Einer der Kaiser im Bild.
Das prunkvolle Theater.
Eine wunderschöne Anlage! Ich bin dennoch froh, dass ich damals hier nicht leben musste. Und schon gar nicht als Frau...
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3. Fahrt über den Wolkenpass nach Hoi An

Die Fahrt über den Wolkenpass «Hai-Van-Pass» ist absolut empfehlenswert. Wer schnell sein muss, kann jedoch auch den Tunnel benutzen. Dann verpasst er jedoch eine der schönsten Routen in Vietnam. Der Gebirgskamm bildet eine Klimascheide und die natürliche Grenze zwischen Nord- und Südvietnam, weswegen er in der Geschichte des einst geteilten Landes eine grosse Bedeutung hat. Er verläuft zwischen Hue und Hoi An. Man wird mit einer atemraubenden Aussicht über die traumhaften Buchten und Sandstrände des Südchinesischen Meeres belohnt. An den verschiedenen Aussichtspunkten liegen noch die überwucherten Reste alter Bunkeranlagen der Franzosen und US-Amerikaner. Auf der Strasse herrscht häufig starker Nebel, weswegen sie auch «Wolkenpass» genannt wird. Wir sind bei klarem Wetter losgefahren und haben von oben ein riesiges Wolkenfeld hochziehen sehen. Bergabwärts haben wir dieses durchquert und sind bei schönem Wetter wieder unten angekommen. 

Unterwegs ein ziemlich dunkler Himmel ...
Mittagspause im Vedana Lagoon - einem schönen Hotel an der Lagune. Hier ist ein guter Ausgangspunkt für schöne leichte und auch schwerere Wanderungen.
Kulinarik pur
Fantastisches Essen
Hauptgang.
Unterwegs auf dem Wolkenpass.
Dieser Blick ist südwärts und man sieht die Küste von Danang und später Hoi An.
Wunderschön!
Das ist der Blick Richtung Nordvietnam.
Die Wolken ziehen auf.
... und bald gab es nichts mehr zu Sehen.
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Hoi An

Die wohl pittoreskeste und charmanteste Stadt Vietnams ist die eher kleinere Stadt Hoi An. Mit circa 75000 Einwohnern liegt sie gut geschützt am Chinesischen Meer. Die Stadt war einst der grösste Hafen Südostasiens, was vor allem durch die Lage an der Seidenstrasse zurückzuführen ist. In der Altstadt fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Der Tumult und der Lärm der Neuzeit sind hier noch nicht angekommen. Gemütlich kann man durch die Gassen schlendern ohne in Stress zu geraten. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten Hoi Ans lassen sich bequem auf einem Spaziergang erkunden. Überall sind in den alten Gebäuden auch Restaurants und kleine Läden, die sich fast unauffällig in das historische Stadtbild einfügen. Hoi Ans Altstadt blieb als einzige im Vietnamkrieg unversehrt. Seit 1999 steht dieses malerische Ensemble an historisch wertvollen Gebäuden unter dem UNESCO-Weltkulturerbe. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählt die japanische Brücke, sie ist gleichzeitig auch das Wahrzeichen Hoi Ans.

Die schönsten Erlebnisse in Hoi An

In Hoi an haben wir etwas länger verbracht und haben eine Strand-Pause bei herrlichem Wetter eingelegt. Die Stadt bietet allerdings nicht nur einen langen und breiten Sandstrand, sondern auch so viele Möglichkeiten für Aktivitäten, für Kultur und zum Shoppen. Hier war einer der schönsten Orte auf unserer Reise. Neben Fischenlernen, Korbbootfahren, einem Kochkurs etc. haben wir auch mehrmals am Abend die Innenstadt mit seinen beleuchteten Lampions und unzähligen Ständen, Restaurants, Booten und Menschen erkundet. Und mit uns auch unzählig viele Touristen aus nah und fern. Hier war ordentlich Trubel. Vielleicht kennt jemand das «Stromerwachen» in Warnemünde an der Ostsee in Deutschland? Das hat uns daran erinnert.

1. Sonne, Strand, Meer und Cocktails

Am sehr langen Sandstrand konnten wir lange Spaziergänge unternehmen und waren fast immer am leeren Strand. Das Meer war ruhig und sehr warm. Die Strandbar von unserem Hotel lag wunderbar mit herrlichem Blick und auch andere kleine Bars am Strand haben uns feine und frisch gepresste Drinks serviert. Wir konnten den Einheimischen beim Beachvolleyball beim Baden oder auch beim Verkaufen zuschauen. Im Hotel selbst gab es auch noch einen grossen Pool. Abwechslungsweise haben wir uns ins Wasser gestürzt, um uns von den feucht-heissen Temperaturen abzukühlen. Hier war es wirklich sehr warm und es tat gut zu wissen, dass Abkühlung in der Nähe ist. Am Abend wurde es angenehm und der Bummel in der Stadt war sehr komfortabel. Toll waren die vielen Elektrotaxis (Vindfast), die wir oftmals genutzt haben.

Vor dem Frühstück war es im Meer am Schönsten.
Leerer Strand.
Frisch gepresste Säfte mit Mango, Ananas, Banane, Melone etc..
Erfrischung im Pool.
Strandrestaurant in Hoi An.
Unser Zimmer - seht ihr das Meer?
Übersichtskarte.
Strandliegen mit Dach.
Zum Wohl!
Am Strand unseres Resorts.
Herrlicher Ausblick.
Grüne Hotelanlage.
Am Abend in der Strandbar zum Kartenspielen und ohne Moskitos.
Neidisch?
Im Dunkeln war der Strand auch herrlich.
Good night Vietnam.
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2. Abenteuerausflug zum Fischen, Krabbenangeln und Korbbootfahren

Vom Hotel aus sind wir mit Fahrrädern Richtung Stadt gestartet und durch das grüne Umland gefahren. Der Verkehr hier war ganz angenehm und wir mussten uns auf den Strassen nicht fürchten. Bei einem Stopp am Fluss wartete schon unser Ausflugsboot und brachte uns zu den Fischern. Auf unterschiedlichste Weise konnten wir mit erfahrenen und mega freundlichen Fischern und Fischerinnen selbst das Fischern erleben, was mehr oder weniger gut geklappt hat, aber ziemlich lustig war. Dann ging es weiter in 2 kleinen Korbbooten, mit denen wir über den grossen Strom in kleinere Wasserpalmenwäder gepaddelt sind und Krabbenfischen ausprobieren konnten. Nicht nur die Kinder hatten dabei Freude. Anschliessend haben wir ein fantastisches Mittagessen mit herrlichem Blick auf den Fluss bekommen und konnten das Fischen noch einmal Revue passieren lassen. Was für eine Aufregung!

Wasserbüffel sieht man überall.
Velotour in der Stadt.
... und durch die Reisfelder.
Weiter gehts durchs Dorf.
... bis zum Fluss wo unser Boot schon auf uns wartet.
Die ersten Fischer kommen schon und zeigen uns wie es nachher aussehen muss.
Freundliche Begrüssung.
Wir fangen an zu zweit und probieren das Fischen mit einem Netz.
Tadaaaaa... nach einigen Versuchen ist es einigermassen gelungen, Muskelkater vorprogrammiert. Das Netz war 5 kg schwer (als es leer war).
Unser Fang.
Die anderen Beiden haben es mit einem feststehenden Netz mit Flaschenzug probiert.
...auch ziemlich spannend.
Dann ging es weiter auf dem kleinen wackeligen Korbboot, welches mit nur einem Paddel gesteuert wird.
Wenn man falsch paddelt, dreht man sich im Kreis ;)...
Versuche zum Krabbenfischen.
Das ist gar nicht so einfach, die rennen einfach so schnell weg.
Wir haben dann doch eine ganze Menge fangen können, grosse und kleine, dicke und dünne Krabben.
Setzling einer Wasserpalme - am liebsten hätte ich eine mitgenommen.
Mittagessen mit herrlicher Aussicht.
Das haben wir uns nun aber verdient!
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3. Lichterfestival in Hoi An

Am Vollmondtag verwandelt sich die ganze Innenstadt in ein mit beleuchteten Lampions geschmücktens Farbenmeer. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, an jedem Abend ist die Stadt beleuchtet und lädt Gäste aus aller Welt ein, auf dem Fluss in einem Boot dem Sonnenuntergang entgegenzuschippern oder durch die schönen Gassen mit lokalen Handwerksläden, Souvenirs, Schneidereien, Restaurants, Bars oder anderer Läden zu bummeln. Hier haben wir die schönsten Abende unserer Reise verbracht. Ein Erlebnis für gross und klein! Nicht nur die feinen Süssigkeiten aus Reismehl, Bananen, Kokos, Mango etc. locken jeden an und können auch ohne Sorgen gegessen werden.

Überall gibt es wunderschöne Fotomotive in Hoi An.
Moderne Restaurants und Läden in der Innenstadt.
Hoi An ist für einige Spezialitäten bekannt.
Entlang des Flusses kurz vor dem Eindunkeln.
Viele feine Essensstände - man braucht keine Bedenken zu haben bezüglich Magenproblemen.
Lieblingsessen der Kinder :).
Die Bootsfahrer warten auf Kundschaft.
Viele Touristen lassen sich auch von Rikschas transportieren.
Hier geht die Innenstadt los.
Eine wunderbare Atmosphäre.
Ich könnte mich nicht entscheiden...
Was probieren wir denn zuerst?
Viele Künstler und Galerien befinden sich in der Innenstadt von Hoi An.
Alte, traditionelle Häuser.
Sonnenuntergangsfahrten mit den Booten sind sehr beliebt.
Blick von der Terrasse einer Bar.
Jetzt ziehen die Boote vorbei.
Sehr romantisch.
Eingang zu einem lokalen Restaurant.
Manche Gassen sind voll, andere leer.
Typische Bar.
Überall gibt es Streetfoodstände.
... oder kleine Restaurants.
... und tolle Designerläden.
Rückfahrt zum Strandhotel im Elektro-Taxi, das finden wir super!
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4. Urban Farming und Kochkurs

Wir sind einen ganzen Tag auf den Spuren der Natur gewandelt. Mit dem Auto ging es auf dem Gemüsemarkt und anschliessend in das Gemüsedorf Tra Que. Hier haben wir eine sehr spannende Führung über die biologische Farm bekommen und einen Einblick über den Anbau eines Gartens in Vietnam. Ausserdem haben wir die vielen Kräuter und Gemüse kennen gelernt, die hier wachsen.  Wir haben Beete selber anlegt mit Seetang als Dünger und mit speziellen Giesskannen gegossen. Ein Wasserbüffelritt durfte nicht fehlen.
Um das Ganze abzuschliessen, haben wir einen sehr ausführlichen und wunderbaren Kochkurs mit anschliessendem Essen erlebt. Mhhh lecker!

Drachenfrucht und Zimtapfel (noch nie gegessen, war sehr sehr lecker!).
Verschiedene Kräuter und Salate.
Pomelo - unsere Lieblingsfrucht!
Galgant (wird vor allem für Hundefleisch benutzt...)
Sehr feine grüne Orangen.
Hier ist das Gemüsedorf Tra Que, etwas ausserhalb von Hoi An.
Ein grosses Stück Land mit biologischem Anbau.
Hier werden die Felder so abgedeckt - mit Palmenblättern.
Papaya.
Dies wird unser Beet - erst einmal Seetang als Dünger unten rein.
.. glatt drücken,
.. giessen,
.. und schlussendlich bewundern.
Endlich geht der Kochkurs los!
Willkommensdrink.
Dekoration vorbereiten.
Selbst gemachte Dekoration.
Hier werden gleich Frühlingsrollen gerollt.
Ob das wohl alles schmeckt? Gar keine Frage!
Vorspeise: Bananenblütensalat mit Kräckern.
Vorbereitung des Fischgerichtes.
Hauptgang: Reis, Fisch und Wasserspinat mit Knoblauch.
Banh Xeo - die vietnamesischen Pancakes.
Beim Herstellen von Reismilch.
Zimtapfel - ein ganz neues Geschmackserlebnis.
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Ho Chi Minh City oder Saigon

Ab in den Süden:
Unsere nächste Station ist Ho Chi Minh City, nicht nur die grösste Stadt Vietnams mit 7 Millionen Einwohnern, sondern auch das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Ho Chi Minh City oder ehemals Saigon ist ein Ort der Gegensätze. Alte Gebäude stehen hier neben futuristischen Hochhäusern. Manche trauern dem alten Saigon nach, anderen kann die Weiterentwicklung nicht schnell genug gehen – und genau diese Energie spürt man in der Stadt und bei den Anwohnern. Besucher kommen vor allem für die zahlreichen Kultureinrichtungen und die historischen Sehenswürdigkeiten. Ausserdem ist sie ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in das Mekong Delta und zu den noch gut erhaltenen Tunnelsystem der vietnamesischen Widerstandskämpfer während des Vietnamkrieges.

Saigon ist wirklich kein Ort der Erholung oder Entspannung. Die hupenden Mopeds, die vielen Menschen, die bunten Märkte – wer Lust auf südostasiatisches Grossstadt-Chaos hat, wird Saigon lieben.

Die schönsten Erlebnisse in Saigon

1. Vespatour by night

Am Abend von 18- 22 Uhr haben wir uns in den Trubel, in den extremen Verkehr und das quirlige Nachtleben gestürzt. Wir wurden vom Hotel abgeholt und hatten alle 4 unseren eigenen Vespa-Fahrer, der uns den ganzen Abend chauffiert hat. Der Abend begann mit einem Drink in einer der modernen Rooftop-Bars. Dann ging es mit den Vespas durch die Stadt, sowohl durch die belebten Strassen von Saigon als auch durch die engen Gassen: die glitzernden, beleuchteten Sehenswürdigkeiten, die Gerüche der Essensstände am Strassenrand, die Geräusche der Stadt und vieles mehr haben uns sehr beeindruckt. Wir haben in zwei beliebten Restaurants verschiedene lokale Gerichte aus Saigon probiert, in einem vietnamesischen Café bei Live-Musik entspannt und noch in einer lebhaften Musikbar mit den Klängen von Rockmusik den Abend ausklingen lassen.

Ganz anders als in Hanoi, und sehr aufregend.
Saigon von der Vespa aus.
Rooftopbar.
Crab Sticks.
Hot Pot und Frühlingsrollen.
Muscheln und Wasserspinat mit Knoblauch.
Ratet mal!
Ja richtig, Froschschenkel....
Banh Xeo, Frühlingsrollen und vieles mehr - Essen und Getränke gab es genug auf dieser Tour!
Chilliges Café mit schöner Live-Musik.
Die Bar by night.
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2. Stadt-Tour mit Chinatown District 5 und dem Kriegsmuseum

Tempel in Saigon
typisches Bild in Saigon.
Jeder Laden sieht anders aus in Ho Chi Minh City.
Streetfoodstand für Frühstück.
Die Schule beginnt bald und alle Kinder sind aufgelistet, die neu in die Schule kommen.
Eines der alten Häuser, die denkmalgeschützt sind.
Hier wohnen noch viele Einwohner.
Chinesische Heilkräuter.
Es gibt sogar einen Coop!
Thien-Hau-Pagode
Hier werden getrocknete Kräuter verarbeitet.
Mopeds - überall wo das Auge hinschaut.
Im Ben Thanh Markt. Hier soll es ab 2024 eine U-Bahn geben.
Snacks?
Stoffe!
Spielzeug!
Das Hauptpostamt: eines der bekanntesten Kolonialbauwerke Saigons.
Trotz der Souvenirstände ist das historische Flair sehr präsent - ein Besuch lohnt sich!
Am Rathaus (Ho Chi Minh City Hall).
Es gibt sehr viele koloniale Bauten hier in Saigon - hier z.B. das Rathaus «Ho Chih Minh City People’s Committee», was nur von aussen besichtigt werden kann.
War Remnants Museum (Kriegsopfermuseum)
Erschreckend, verstörend und zutiefst bewegend - dennoch sehr interessant noch mehr über die Geschichte Vietnams zu erfahren.
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3. Rooftop-Bars in Ho Chi Minh City

Auch hier lohnt es sich, auf eines der Rooftopbars oder Aussichtsplattformen zu fahren. Der Blick ist unbeschreiblich! Es ist vor allem am Abend sehr beliebt und wird von vielen Touristen besucht. Achtung: oftmals gibt es keinen Platz direkt an der Aussicht und die Getränke sind absolut überteuert. Nachts sind es dann Clubs und Discos. Deswegen lohnt es sich, kurz vor dem Sonnenuntergang zu gehen, dann ist man fast allein und die Kinder sind noch nicht zu müde.

Saigon by night
Rooftopbar.
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Mekongdelta mit Hausboot

In ungefähr 2.5 Stunden Fahrt erreicht man von Ho Chi Minh City die Gegend des Mekongdeltas. Das Mekongdelta ist ein riesiges Labyrinth aus Flüssen, Sümpfen und Inseln mit schwimmenden Märkten, Khmer-Pagoden und von Reisfeldern umgebenen Dörfern. Das Gebiet ist durchzogen von Flussarmen, Kanälen, Mangroven und Plantagen, das Leben hier findet im Einklang mit dem Wasserstand statt. Die Boote sind das mit Abstand wichtigste Transportmittel.

Wir sind in der kleinen Hafenstadt Cai Be in ein Hausboot umgestiegen und haben in 3 Tagen das Delta erkundet, sind auf dem Mekong fluss aufwärts Richtung Kambodscha geschippert. Zwischendurch ging es auf den wahnsinnig breiten Hauptfluss und sonst haben wir uns haptsächlich auf den Nebenarmen fortbewegt. Unterwegs haben wir immer mal angehalten für Velotouren, Bootsfahrten durch die Magrovenwäler, Besichtigungen von Fabriken, lokalen Märkten, Tempeln etc. Die Entspannung kam jedoch nicht zu kurz, wir haben stundenlang auf dem schönen Deck gesessen und z.B. die Einheimischen in Ihrem Alltag beobachtet – ein Leben, dass für uns ziemlich unvorstellbar wirkt. Nachts wurde an einer schönen Stelle geankert und der Motor ausgemacht.

Unser Hausboot auf dem Mekong:

Wunderschön war es auf unserem Song Xanh Sampan-Hausboot.
Das Hausboot hatte 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, ein grosses Vorderdeck mit Couch und Tisch, vorne ein Deck ohne Dach und einen Essbereich. Der Steuermann sass hinten oben und die restliche Bootsmannschaft hatte ihre Zimmer hinten im Boot.
Das Deltagebiet ist als Schwemmland sehr flach. Die von dem Strom abgelagerten Schwebstoffe, färben das Wasser gelbbraun, welches sehr fruchtbar ist.
Kurzer Weg zum Einschiffen.
Kinderzimmer.
Eins der beiden Badezimmer mit Dusche und WC.
Flur mit den angrenzenden Zimmern.
Natur pur.
Unser unbeschreiblich schöner Ausblick für 3 Tage.
Hier fahren wir über den grossen Mekong durch eine der wenigen Brücken.
Es ging auch an einigen Städten vorbei. Can Tho ist hier im Mekonggebiet die grösste Stadt.
Aussicht im Schatten.
...
Ein Abendessen auf dem Hausboot.
Für die Nachtruhe eingerichtete Betten.
Für die Nachtruhe eingerichtete Betten.
Gute Nacht Mekong!
Früh am Morgen.
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Verschiedene Ausflüge und Eindrücke im Mekongdelta:

Velotour durch die ländliche Gegend und kleine Dörfer mit dem Ziel eines Mittagessens im Dorf.
Mittag in einer exquisiten Villa im Kolonialstil «Le Longier».
Vorspeise mit Frühlingsrollen.
Spezialität im Mekong: Elefantenohrfisch. Der Fisch wird nur im südlichen Vietnam rund um das Mekongdelta serviert und ist ein ganz besonderes Erlebnis. Er wird «stehend» in einem Ständer mit Kopf, Flossen und Haut serviert.
In einer Süssigkeitenfabrik.
Hier wird Popcorn aus Reiskörnern zubereitet.
Kokos und Reis sind in fast jeder Süssigkeit zu finden.
Reispapier für die Frühlingsrollen wird hier hergestellt.
Verkostung der süssen Sachen: Kokoskaramell, Erdnusspuffreis, getrocknete Bananen und Ingwer etc.
Lastentransporte - davon werden wir noch unzählige Varianten sehen während unserer Bootsreise.
Die bekannte Can Tho Brücke ist eine Schrägseilbrücke und 2,65 km lang sowie 26 m breit. Die vierspurige Fahrbahn befindet sich auf einer Höhe von 39 m über dem Wasserspiegel, um die Durchfahrt von Schiffen zu ermöglichen.
Hier wird gefischt.
Morgens 6 Uhr ging es auf den Markt in Sa Dec. Die Kinder haben weiter geschlafen, während wir den Ort erkundet haben.
Hier gab es Tiere aller Art und Fische in allen Variationen. Auch Ratten, Schlangen, Frösche, Schildkröten.....
Frischer geht es kaum.
(Gift)-schlangen - eigentlich verboten....
Wir haben uns lieber an die Früchte gehalten - Pomelo gekauft für unterwegs auf dem Schiff sowie gebackene Bananen als Snack zwischendurch.
Originalschauplatz des autobiographischen Romans «Der Liebhaber» von Marguerite Duras.
Später ein Ausflug mit dem Ruderboot in absoluter Stille durch die Mangrovenwälder.
Fast unberührte Natur.
Chinesischer Tempel.
Wahnsinnig schön verziert.
Ein Cao Dai Tempel: eine Religion, die es bisher nur in Vietnam gibt, eine Mischung aus Buddhismus, Hinduismus, Christentum, Islam etc.
Die Farben und Symbole spiegeln dies überall wider.
Das Leben am Fluss.
Morgen«dusche».
Eine Fähre bringt die Bevölkerung über den grossen Fluss.
Ausflug zur Long Xieu Insel: einem Museum für den 1. Präsidenten nach der Wiedervereinigung: Mr. Ton Duo Thang.
Fischfutter und Fisch füttern - der Guide vom Hausboot hatte viele Ideen für die Beschäftigung der Kinder.
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Chau Doc – Grenzstadt zu Kambodscha

Vietnamesischer Kaffee und frisch gepresster Saft nach der Ankunft in Chau Doc, während die Kinder den Pool ausgiebig nutzen solange die Sonne noch nicht zu hoch steht.
Am Morgen gegen 9 haben wir mit unserem Hausboot in Chau Doc angelegt. Dies ist eine grössere Stadt an der Grenze zu Kambodscha.
Hier am Victoria-Hotel ist auch gleich der Hafen für die Schnellboote, die über die Grenze nach Kambodscha fahren.
Was will man mehr....
Bootsausflug zu einem Cham-Dorf und einer Fischfarm mit unserem Guide.
Die Karte ist eine gute Gelegenheit, den Überblick über unsere Reiseroute noch einmal zu verschaffen.
Das sind die typischen Ruderboote hier - es wird über Kreuz gerudert.
Fischfarm unter dem schwimmenden Haus - Einkommen für die Bewohner hier.
Die schwimmenden Häuser der Anwohner.
Hier gibt es die typischen Cham-Häuser, die 4-seitige Dächer haben, etwas breiter sind und vor allem muslimisch bewohnt sind. Entgegen dazu sind die Khmer-Häuser schmaler, buddhistisch bewohnt und haben 2-seitige Dächer.
Grosse Moschee - hier leben viele Muslime.
Ausflug zum heiligen Sam-Berg.
Spontan entscheide ich mich, den Berg hinab zu wandern, was eine wunderbare Erfahrung war. Innerhalb 20 Minuten war ich wieder unten und habe wunderschöne Eindrücke gesehen.
Jährlich pilgern mehr als zwei Millionen Gläubige zu diesem Heiligen Berg, vor allem zum Ba Chua Xu-Fest, dem Höhepunkt der Pilgersaison.
Es fährt auch eine Seilbahn nach oben. Insider-Tipp: zum Sonnenuntergang hoch fahren.
Hier oben gibt es auch gemütliche Cafés mit super Aussicht auf das Mekongdelta.
Die Anwohner verkaufen Wegzehrung und Souvenirs.
Der Weg ist holprig, man sollte gutes Schuhwerk anhaben und am besten mit einem Guide laufen, da man sich verlaufen kann und wenige Menschen noch hier hoch oder runterlaufen seit dem es die Seilbahn gibt.
Ratsstätten unterwegs :).
Das Mekongdelta ist manchmal komplett überschwemmt.
Der beste Platz zum Ausruhen!
Unten angekommen gibt es viele Stände mit lokalen Spezialitäten, wie diese getrockneten Fische.
Programm für die Teenies.
Abendspaziergang entlang der Promenade in Chau Doc. Hier steht das Wahrzeichen von Chau Doc: ein Pangasius.
Herrlich.
«Bong Dien Dien Xao Tep» - gebratenen Chau-Doc-Dien Dien Blüten mit Baby-Crevetten.
Die Sonne geht unter am Mekong - unser letzter Abend in dieser einzigartigen Gegend.
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«Sours dei» Kambodscha – mit dem Speedboat nach Phnom Penh

Mit dem Speedboat ging es vom Pier am Victoriahotel los Richtung Kambodscha in die Hauptstadt Phnom Penh. Ein freundlicher Guide auf dem Boot hat kontrolliert, ob wir alle Dokumente dabei haben: Kopie des Vietnam-E-Visums, 35 USD für Kambodscha-Visum, Pässe. Da der Grenzposten auf dem Fluss liegt und vom Militär geführt wird, muss umsomehr alles stimmen. Die Fahrt dauerte ungefähr 4 Stunden, wovon sicher 1-2 Stunden fürs Warten an der Emigration-Station von Vietnam und später noch an der Immigration-Station von Kambodscha draufgingen. An beiden Stellen mussten wir aussteigen, es gab Getränke, Souvenirs und Geldwechselservice. Im Boot selbst fühlte man sich wie im Zug, es gab viel Wind und Motorlärm. Eine Stunde vor Ende wurden wir noch mit einem Lunch-Paket überrascht. Im Phnom Penh hat dann schon unser Fahrer auf uns gewartet. Innerhalb von 1.5-2 Stunden sind wir an unserer ersten Station, im Sozialprojekt «Smiling Gecko» angekommen.

Unser Speedboat.
Ausblick mit Wind und Wasser.
Am Grenzposten von Kambodscha.
Visa on arrival - für 35 USD, Fingerabdrücke und Foto.
Auf dem Wasser nach Kambodscha - den Mekong nochmals erleben.
Unser Fahrer wartet bereits auf uns.
Hier sehen die Kids das erste Mal ein Tuk-Tuk auf unserer Reise.
Unterwegs.
01 / 08

Im Smiling Gecko – dem Hilfswerk für Kambodscha

Besonders auf diese Tage im Smiling Gecko Farmhouse habe ich mich gefreut – endlich das Sozialprojekt persönlich kennen lernen, welches wir von Insight Reisen unseren Kambodscha-Reisenden immer ans Herz legen. Die Vorahnung hat sich bestätigt: was der Gründer Hannes Schmid hier auf die Beine gestellt hat, mit der Unterstützung von vielen helfenden Händen, ist einfach unglaublich.

Das Ziel ist es, den Kindern der armen Bevölkerung eine Bildung zu ermöglichen. Dafür werden verschiedenste Projekte aus dem Boden gestampft, die alle den Zweck haben, den Campus zu finanzieren. Über eine Fischzucht, Vanillefarm, Schreinerei, Schneiderei, weitere Landwirtschaft und Tierzucht hin zu einer Grossküche, einem Fine-Dining-Restaurant, Bauernbetrieben, externe Verkäufe, Unterkünfte für Mitarbeitende und Familien und schlussendlich dem schicken Resort «Farmhouse Smiling Gecko» und noch vielen anderen mehr wird versucht, Bildung und Ausbildung für die kambodschanische Bevölkerung zu ermöglichen. Nicht immer lief alles nach Plan, es gab auch genug Rückschläge, doch das Team kämpft und hat schon wahnsinnig viel erreicht. Erstaunlich ist auch die gute Planung und hohe Qualität von Allem, was hergestellt und angeboten wird. 

Hier kann man durchaus mehr als nur 1-2 Nächte bleiben (wir waren 3 Nächte hier und es war viel zu kurz!). Für jeden Gast ist eine Tour über das Areal inklusive, man kann alle möglichen Projekte hautnah erleben. Alle Menschen sind wahnsinnig freundlich und aufgeschlossen. Die Zimmer sind riesig, alles ist qualitativ hochwertig, es gibt einen wunderbaren Pool, Bars, Fitnessraum und neu auch einen wunderschönen grosse Spa, in dem man herrliche Massagen und Behandlungen erhalten kann.

Allen Menschen, die sich hier einbringen und vor allem Hannes Schmid und Sokleap Ngong gilt unser höchster Respekt!

Überall gibt es kleine Details aus der kambodschanischen Kultur.
Ein sehr herzliches Willkommen im Smiling Gecko Farmhouse.
Sehr grosse Badezimmer.
Balkon mit Sitzgelegenheiten und wunderbarem Blick ins Grüne.
der schöne Swimming-Pool
Bequeme Liegen und Handtücher stehen bereit.
Der Campus für die Schüler ist das Hauptprojekt von Smiling Gecko - hier wird nicht nur «Schule» gemacht, sondern auch für Hygiene, Mahlzeiten und Gesundheit der Kinder gesorgt.
Verzicht auf Plastikflaschen.
In der Schreinerei werden auch Produkte zum Verkauf hergestellt und nicht nur Möbel und Kleinwaren für den Eigenbedarf.
Vanille-Farm im Smiling Gecko
Fischzucht im Smiling Gecko
In jedem Becken haben die Fische ein anderes Alter.
Wassertank zum Sammeln und heizen von Wasser.
Musikprojekt - Ein Spenden-Container voller Musikinstrumente wurde von der Schweiz aus nach Kambodscha verschifft.
Eine grosse Auswahl verschiedenster Musikinstrumente.
Auch für die Reparatur der Instrumente wird gesorgt.
Hier ist ein kleines Arztzimmer für die Behandlung kleinerer Erkrankungen.
Hier wird eine Bibliothek eingerichtet mit englischen Büchern - der einzige Raum auf dem Campus, der gekühlt wird, damit die Bücher nicht schimmeln durch die hohe Luftfeuchtigkeit.
Jeden Tag gibt es mehrere Aktivitäten im Farmhouse.
Unser Zimmer von aussen - mitten im Grünen.
Das Zimmer ist gross und hat auch weitere Sitzgelegenheiten.
im Restaurant des Smiling Gecko
im Garten
Fruchshakes, Cocktails, Mocktails - eine grosse und leckere Auswahl wird immer frisch zubereitet.
«Spicy Amok Fish Fillet» - mein Favorit aus Mariyas Küche
Dessert :)
Schoki - sehr fein!
Entspannen in herrlicher Umgebung.
Ein schöner Spa-Bereich. Hier gibt es wunderbare Massagen und Behandlungen - wir haben es genossen.
Yoga-Plattform.
Auf dem Weg zum Pool.
Whirlpool.
An der Pool-Bar gibt es Getränke und kleinere Snacks.
Fine-Dining-Restaurant.
Khmer-Bungalow im Smiling Gecko
Abendstimmung geniessen.
Wir haben herrliche Sonnenuntergänge erlebt.
Souvenir aus der Werkstatt :).
Danke!
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Siem Reap

Nach dem Besuch im Smiling Gecko ging es für uns ein paar Tage nach Siem Reap. Sie ist eine Touristenstadt im nordwestlichen Teil Kambodschas und gilt als Tor zu den Ruinen von Angkor, was natürlich auch auf unserem Programm der nächsten Tage stand. Aber nicht nur einige der Angkor-Ruinen waren einen Besuch wert, sondern auch der heilige Berg Phnom Kulen, die wilden Wasserfälle, die Innenstadt von Siem Reap, der Frauentempel auf dem Land sowie der riesige Tonle Sap See mit den schwimmenden Dörfern.

Im Dorf Skun, bekannt für seine gegrillten Spinnen-Spiesse...
Ich hab es nicht geschafft, zu probieren - die Vorstellung war dann doch zu krass.
Gegrillte Spinnen.
Insekten-Delikatessen.
Die Koreaner haben alles probiert.
Mh, was essen wir? Was ist das alles überhaupt? Unsere erste Restaurant-Erfahrung auf dem Weg nach Siem Reap. Bestellt nach Aussehen - und satt geworden :).
Kompong Kdei - eine antike Angkor-Brücke.
Sie war einst die längste Steinbogenbrücke der Welt mit mehr als zwanzig schmalen Bögen, die sich über 85 Fuss überspannen.
Unser schönes Zimmer im Hotel Aviary in Siem Reap - nahe am Zentrum gelegen.
beste Küche...
Unterwegs in Siem Reap.
Am Abend ist hier richtig was los.
Souvenirläden, Restaurants, Shopping...
Im Supermarkt.
Beleuchtete Brücken.
Feines Abendessen.
Noch mehr feines Abendessen - Spezialitäten aus Kamboscha.
Fancy Cocktails.
Tolle Sicht, tolles Getränk.
Angkor Eye - eine weitere Attraktion für den Sonnenuntergang in Siem Reap.
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Angkor – die weltberühmte Tempelruinenstadt

Die imposanten Tempel wurden vor über 1000 Jahren ohne moderne Hilfsmittel gebaut, was wie ein Wunder erscheint. Nicht umsonst wurde Angkor Wat 1992 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die Tempel von Angkor Wat wurden unter dem kambodschanischen König Suryavarman II., der in der Zeit von 1113 und ca. 1155 regierte, erbaut. Angkor Wat – oder übersetzt «die Stadt der Tempel» – ist das Nationalsymbol von Kambodscha und wird sowohl auf der Landesflagge als auch auf der Währung des Landes repräsentiert. Es handelt sich um eine der grössten und eindrucksvollsten Tempelanlagen auf der ganzen Welt. Angkor Wat war das Zentrum für das Khmer Königreich und das über einige Jahrhunderte. Vor circa 1000 Jahren wurde Angkor Wat erbaut – in einem Prozess der Erzählungen nach 37 Jahre andauerte, 300.000 Menschen und 6000 Elefanten beanspruchte. Erst unter der französischen Besetzung und Kolonialherrschaft wurden die Tempelanlagen im 18.Jahrhundert wieder entdeckt – mitten im Dschungel, überwuchert von Bäumen und Pflanzen.

Wir haben einen 3-Tages-Pass genommen, so hatten wir mehr Zeit und konnten das Programm auch spontan anpassen.
Am 1. Tag sind wir mit den Fahrrädern durch die Anlagen gefahren.
Die Schirme waren mal wieder Gold wert in der prallen Sonne.
Angkor Thom – die grosse Hauptstadt von Angkor – hier zu sehen einer der fünf Tore als Eingang in die Stadt Angkor Thom. Die Tore enthalten vier Gesichter des Gottes Bodhisattva Lokeshvara.
Durch interessante Wälder und Dschungel sind wir gefahren und haben jede Menge Tiere gesehen.
Unter anderem ein paar Affen, die hier heimisch sind.
:)
Beim Bayon handelt es sich um eine der bekanntesten und auch eindrucksvollsten Bauwerke in ganz Angkor, da es mit seinen Türmen und Meter hohen aus Stein gemeisselten Gesichtern sehr hervor sticht. Es handelt sich um den zuletzt gebauten Tempel und den einzigen, der Buddha gewidmet war. Ebenso findet man hier viele Flachreliefs, die am besten erhaltenen Reliefs. Diese zeigen Kriegsszenen als auch alltägliche Szenen aus dem Leben in Angkor
Bayon ist die zentrale Tempelanlage in Angkor Thom, welche für ihre Türme mit steinernen Gesichtern bekannt ist. Noch heute stehen 37 Türme, von denen die meisten vier Gesichter besitzen.
Ta Keo gehört zu den älteren Tempeln. Er entstand im 10. und 11. Jahrhundert und wurde als pyramidenförmiger Tempelberg konzipiert
Ta Keo gehört nicht zu den populärsten Tempeln, allerdings lohnt sich ein Besuch schon alleine wegen dem tollen Ausblick.
Auch wenn man die gesamte Tempelanlage teilweise als Angkor Wat zusammenfasst, handelt es sich bei Angkor Wat genau genommen um einen spezifischen Tempel, nämlich den Haupttempel mit den fünf Türmen.
berühmter Angkor Wat
Reliefs im Angkor Wat
Glücksklee :)
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Banteay Srei – Frauentempel

Diese hinduistische Tempelruine zählt wegen seiner erstaunlich gut erhaltenen Steinmetzarbeiten zu den kunsthistorischen Höhepunkten in Angkor. Er liegt etwa 21 km enfernt von Siem Reap und ist Teil unseres Ausfluges zum heiligen Phnom Kulen.

Als einer der wenigen Tempel Angkors ist der Bauherr von Banteay Srei kein König, sondern ein brahmanischer Priester mit dem Namen »Yajnavaraha«
Dieser Priester, also Yajnavaraha, liess den Tempel Ende des 10. Jahrhunderts errichten und widmete ihn dem Gott Shiva.
Auch nach der Wiederentdeckung Angkor Wats blieb Banteay Srei noch einige Jahre unter der dichten Urwaldvegetation den Blicken der Forscher verborgen.
Erst 1914 entdeckte ihn ein französischer Leutnant zufällig. Neun Jahre später liessen ihn die Franzosen von der Vegetation befreien.
Hier ist ein wahres Eldorado für Eidechsen, welche sich mit Vorliebe auf den aufgeheizten Sandsteinen sonnen.
Die Sonne heizte den Sandstein ordentlich auf. Gut, dass wir in den Morgenstunden schon dort waren.
Wir waren am Anfang fast allein auf der ganzen Anlage, was sich später kehrte.
Viele filigrane Steinmetzarbeiten - sehr kunstvoll.
Dieses Eingangstor ist extra niedrig, man sagt, dass man sich so automatisch «verbeugt».
Als wir Erwachsene die Gebäude noch näher inspiziert haben, hat sich unser Guide mit den Kindern zu den Musikern der Minenopferband gesetzt.
Riesige Bäume befinden sich auf der Anlage
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Phnom Kulen Nationalpark mit Wasserfall

Ungefähr eine Stunde Fahrtüber einfache Landstrassen bringt uns zum heiligen Berg. Die Strasse nach oben (nur vormittags möglich) ist sehr holprig und abenteuerlich. Wir hielten am Fluss der 1000 Lingas, kauften rosa Bananen, liefen die Treppen hinauf zum liegenden Buddha, assen frittierte Bananen bis wir uns auf dem Weg zum Mittag machten. Über einen grossen Parkplatz sind wir mit vielen Einheimischen (es war ein Sonntag) Richtung Wasserfall gelaufen. Vorher haben wir in einem der vielen Restaurants ein feines Essen zu uns genommen und sind schliesslich etwas durch den Wald gelaufen bis wir den Wasserfall erreicht haben. Es waren einige Leute da, wir konnten uns umziehen und sind das erste Mal in unserem Leben in und an einem wilden Wasserfall baden gegangen – was für eine Aufregung und wundervolles Erlebnis!

Kurzer Stop beim Fluss der 1000 Lingas «Kbal Spean».
Der Fluss ist ebenso eine archäologische Stätte von Angkor. Sie besteht aus Felsreliefs und Lingas im Zufluss des Siem Reaps.
Termiten.
Riesengrosse Spinnen....
Heilige Quelle, auch hier werden Opfergaben gebracht und Verehrungen abgehalten.
Welche Banane schmeckt süsser? Das war unsere Wegzehrung.
Auf dem Weg zum liegenden Buddha.
Hier mussten ein paar Stufen erklommen werden.
Eine Runde herum.
Auf dem Gelände.
Auf gehts zu den Wasserfällen - wir wollen baden!
Das ist der erste kleine Wasserfall.
Here we are - es gab sogar Umkleidekabinen direkt hier.
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Ta Promh – Dschungeltempel

Einer der spannendsten Tempeln von Angkor: der Bekanntheit erlangte, als er als Filmkulisse für einen der Lara Croft Filme diente.
Riesige Baumwurzeln haben sich Jahrhunderte lang in die Gemäuer gefressen.

Ta Prohm besteht aus einem Tempel, einem Kloster, sowie mehreren kleineren Gebäuden, welche von einer Mauer mit Ecktürmen und Eingangstoren umgeben sind.
Errichtet wurde der Komplex im 12.-13. Jh.. Nach der Fertigstellung verehrte man hier rund 260 Götter und Göttinnen.
Man entschied sich bei dem Tempel gegen eine Restauration, sicherte Vegetation und herabgefallene Mauersteine und ermöglichte so eine Begehung für Besucher.
Ta Prohm - der Tempel mit den ikonischen, verwachsenen Wurzeln
Grosse Schlingpflanzen und Wurzeln überwuchern die Bauwerke.
01 / 11

Tonle Sap und die schwimmenden Dörfer

Tagesausflug über den riesiegen Tonle Sap See, zu den schwimmenden Dörfern und zum «Osmose» Sozialprojekt. Der Tonle-Sap-See in Kambodscha ist mit ca. 2700 km2 und einer Länge von 250 km der grösste See Südostasiens und eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde. Im Süden mündet der Tonle Sap Fluss in den See und bildet je nach Jahreszeit den Zu- oder Ablauf, das heisst einmal pro Jahr ändert dieser seine Richtung. Der See und die Region sind von wesentlicher Bedeutung für Kambodschas Fischfang und Reisanbau. Wir haben die Highlights mit einem Boot erkundet.

Die Fischer bereiten Ihren Fang vor.
So sehen die Boote aus - eher klein, dafür ein Privatboot.
Unser Bootsführer.
1-2 Stunden fuhren wir über den See - seekrank durfte man nicht sein, es war ein rechtes «Gewackel».
Er glich einem Meer - wir haben kein anderes Ufer gesehen.
So sieht das Leben hier aus. Verkauft wird von den Booten aus, die hier täglich vorbei kommen und Ihre Waren anbieten.
Transportboote.
Die schwimmenden Häuser am Rand.
Mittags haben wir Halt gemacht beim «Osmose» Projekt.
Hier durften wir aus Wasserhyazinthen flechten unter Anleitung und unser Souvenir für daheim selber herstellen.
Das war echt nicht einfach.
70% der Einnahmen gehen an die Frauen, die die Produkte herstellen und 30% an das Osmose Projekt.
Hier haben wir zugeschlagen.
Hinterm Haus wird ein Garten angelegt.
Ein entspanntere Rückfahrt :). So schlafen hier auch die Einwohner in ihren Häusern.
01 / 23

«Sawaddee kha» Thailand

Der letzte Stopp unserer Reise hat und nach Bangkok geführt. Hier haben wir 4 Nächte in einem grossen Hotel mit wahnsinniger Aussicht auf die Stadt und den Chao Praya Fluss verbracht und einfach gemacht, wozu wir Lust hatten – es war kein Programm geplant. Wir sind losgezogen, per Hop-on-Hopp-off-Bootstour, mit dem berühmten Skytrain, zu verschiedenen Shopping-Malls, ins Khaosan-Viertel, zu den Sehenswürdigkeiten usw. Das waren ein paar schöne entspannte Tage als Ausklang unserer Reise, bevor es wieder zurück nach Zürich ging.

BANGKOK

Bangkok - die Hauptstadt von Thailand hat knapp 9 Millionen Einwohner und ist die mit Abstand grösste Stadt des Landes.
Unser Hotel «Millennium Hilton» mit wahnsinniger Aussicht.
Blick aus unserem Zimmer - da kommt ein heftiger Regenschauer auf uns zu.
Einen Vormittag sind wir mit dem Skytrain durch Bangkok gefahren - Stadtrundfahrt ganz günstig und super Aussicht.
Unsere Tagestickets.
Alt trifft auf modern.
Die pulsierende Metropole Thailands besticht durch ihren ganz besonderen Charme mit einer faszinierenden Mischung aus traditioneller Kultur und Moderne.
Kulinarik en masse!
Streetfood.
Eines der grossen Shopping-Center in Bangkok.
Gegrilltes Korokodil....
Im Backpacker-Viertel Khaosan - es lädt zum Bummeln an und es gibt viele kleine schöne Bars und Restaurants.
In einem modernen, fast vollautomatischem Sushi-Restaurant.
Wat Arun - der «Tempel der Morgenröte» zählt zu den Wahrzeichen Bangkoks. Der Tempel datiert zurück in die Ayutthaya Periode (1782-1809).
Der Hauptteil des Tempels besteht aus der 79 Meter hohen zentralen Pagode «Phra Prang», die über und über mit glasierten Porzellanstücken, die die Sonne widerspiegeln verziert ist sowie vier kleineren Pagoden an jeder ihrer Ecken.
Bangkok by night.
Am Abend kann man mit einer traditionellen Dschunke oder mit den modernen Booten Sonnenuntergangsfahrten mit Essen und Party (oder nicht) unternehmen - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Dachterrasse unseres Hotels - wahnsinnig schöner Ausblick.
Hier konnte ich stundenlang sitzen und schauen.
Wie bekommen wir den Koffer jetzt zu?
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Auf Wiedersehen!

Wahnsinnig viele Eindrücke nehmen wir mit in unserem grossen «Reiserucksack». Dank der Reisetagebücher der Kinder, unseren Aufzeichnungen im «Polarsteps», unseren Notizen und den vielen Bildern können wir die Reise immer wieder Revue passieren lassen. Ein dickes Fotobuch folgt, damit wir manuell noch ganz viel zeigen und erklären können. Jedes einzelne Erlebnis war es wert und wir werden diese traumhafte Familienreise in bester Erinnerung behalten!

Keiner kommt von einer Reise so zurück, wie er weggefahren ist.

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