ab CHF 4750
Preis pro Person ab 2 Personen- Gute Standard-Hotels
- Privatreise mit Chauffeur
- Inklusive Flüge
Eine Reise nach Mustang, dem letzten Königreich des Himalaya in Nepal. Lange Zeit war das Königreich Mustang für Touristen nicht zugänglich. Seit die Region 1991 behutsam für den Tourismus geöffnet wurde kommen nur wenige Touristen in die abgelegene Region. Das Trekking führt durch faszinierende Landschaften auf dem alten Handelsweg in die Grenzregion zu Tibet. Besuch von buddhistischen Klöstern und der wichtigen Hindupilgerstätte in Muktinath. Individuelles Trekking mit garantierter Durchführung ab 2 Personen. Höchster Pass: 4400 m. Höchste Übernachtung: 3950 m.
Die wunderschöne Landschaft im Regenschatten des Himalaya lässt sich mit der Tibets vergleichen.
Ankunft in Kathmandu und Transfer in ein schönes Hotel nicht weit vom Zentrum. Ein spezielles Permit muss für dieses Trekking nach Mustang eingeholt werden.
Morgens haben Sie Gelegenheit Yoga und Meditation zu praktizieren im schönen Raum vom Hotel auf dem Dach. Nach dem Frühstück besichtigen wir die frühere Königsstadt Patan. Diese entfaltete sich zu einem religiösen wie weltlichen Mittelpunkt mit dem Durbar Square und seinen hinduistischen und buddhistischen Heiligtümern, mit seiner für die Städte des Kathmandutals charakteristischen Durchdringung von Palästen und religiösen Kultstätten. In diesem «open-air-Museum» können Sie den Alltag der Menschen miterleben, insbesondere den der Kunsthandwerker. Mittagessen in einem exklusiven Restaurant im Patan-Museum. Am Abend besuchen wir die grosse Stupa von Bodhnath, das Zentrum des buddhistischen Lebens in Kathmandu. Buddhisten umrunden in der Abenddämmerung die Stupa im Uhrzeigersinn (Kora).
Morgens wieder die Gelegenheit um Yoga und Meditation zu üben. Nach dem Frühstück fahren wir nach Pokhara, auf der wir die subtropische, von Flüssen gesäumte Hügellandschaft geniessen können. Am späten Nachmittag spazieren wir am Ufer des Phewasees und haben die Möglichkeit, die noch fehlenden Ausrüstungsgegenstände für das Trekking einzukaufen oder zu mieten (z.b. Schlafsack, Trekkingstöcke etc.).
Transfer zum Flughafen und Flug in einer Propellermaschine hinauf nach Jomson (2713 m). Von dort gehen wir ca. 3 bis 4 Stunden (leichte Wanderung) am Fluss Kali Gandaki entlang. Das Flussbett des Kali Gandaki, das zwischen den Bergriesen Dhaulagiri (8167 m) und Annapurna (8091 m) liegt, führt uns nach Kagbeni (2900 m), dem Tor zum Königreich Mustang. Hier geht Lower Mustang in das tibetisch geprägte Upper Mustang über. Der historische Teil Kagbenis ist geprägt durch enge Gassen. Die Häuser sind so eng zusammen gebaut, dass man sich wie durch tunnelartige Gänge bewegt, die kaum mehr als einer Person Platz bieten. Der Buddhismus ist in den Herzen der Menschen noch immer fest verankert. Wir besichtigen u. a. das im Jahr 1429 gegründete buddhistische Kloster der mittelalterlichen Festungsstadt, das für seine wunderschöne Aussicht bekannt ist.
Wir verlassen das Dorf Kagbeni am frühen Morgen und wandern im Tal des Kali Gandaki aufwärts durch eine sanfte Hügellandschaft sowie durch das Dorf Tangbe auf ca. 3050 m. Dort sehen wir einen wunderschönen grossen Chörten, eine ganze Reihe kleiner Chörten sowie die Ruinen einer Festungsanlage. Von hier hat man einen besonders guten Blick in das tiefe Tal des Kali Gandaki, dem grössten Taleinschnitt der Welt. Tangbe wird Ihnen durch die eindrucksvolle Sicht auf die Berge sowie die spirituellen Bauten noch lange in Erinnerung sein. Von Tangbe laufen wir weiter durch das Dorf Chhusang, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein Kloster sowie ein Tempel, beide von grosser kulturhistorischer Bedeutung, befinden. Bis zu unserem heutigen Ziel, der Ortschaft Chele mit schönem Ausblick auf die bisherige Wegstrecke, wandern wir an diesem Tag insgesamt ca. 6 Stunden bis auf 3200 Meter Höhe.
Unser Ziel ist heute das Dorf Giling. Von Chele wandern wir bergauf durch baumlose Landschaft. Die Mühen des Anstiegs werden mit wunderbaren Einblicken in die Schluchten des Ghyakar Khola sowie auf die Ortschaft Ghyakar belohnt . Nach ca. 3 Stunden überrascht uns das Dorf Samar mit viel Grün. Bäume säumen den schönen Blick auf die Berge Annapurna und Nilgiri. Von Samar aus überqueren wir einen Pass (Bhena La) in Höhe von 3830 m. Von dort geniessen wir einen schönen Blick auf die Berge Tilicho und Nilgiri, bevor wir nach insgesamt ca. 6 Stunden Wanderung, von zahlreichen Gebetsfahnen geleitet, das idyllische Giling (3510 m) erreichen. In der südlichsten grösseren Ansiedlung von Upper Mustang findet man weitläufiges Grün und einen monastischen Komplex, der besichtigt werden kann.
Von Giling aus wandern wir weiter, hinauf auf den Pass Nyi La (4000 m). Von dort hat man einen schönen Blick über das gesamte Mustang-Gebiet. An farbenprächtigen geologischen Felsformationen vorbei führt der Abstieg nach Ghemi (3520 m). Es lohnt sich, beim Durchschreiten des Torchörtens von Ghemi, sich diesen genauer anzusehen. An der berühmten, ca. 240 m langen Manimauer von Ghemi steigen wir erneut aufwärts bis auf den Tsarang La Pass (3870 m). Von dort sieht man bereits auf der anderen Seite unser Tagesziel Tsarang (3550 m). In Tsarang, am Ende unserer heutigen Wanderung von ca. 7 bis 8 Stunden, dessen Zentrum u. a. von einem grossen Chörten bestimmt wird, haben wir Zeit für Besichtigungen. Wir besuchen den ehemaligen Königspalast sowie das Kloster mit Wandmalereien, einer grossen Sammlung Rollbilder (Thankas, Mandals) und Statuen.
Wir verlassen Tsarang und wandern nach Lo Gekar. Dort besichtigen wir das mutmasslich älteste sakrale Bauwerk Mustangs, die historische Ghar Gompa, deren Gründung im 8. Jahrhundert Padmasambhava (auch bekannt als Guru Rinpoche) zugeschrieben wird, der sich damals auf dem Weg nach Tibet befand. Die Ghar Gompa liegt auf einer Höhe von 3.940 m und könnte sogar älter als das berühmte Samye-Kloster sein, das erste buddhistische Kloster Tibets, dessen Gründung ebenfalls auf Padmasambhava zurückgeführt wird. Wir wandern über den Pass Marang La (4230 m), der auf direktem Weg nach Lo Manthang, der Hauptstadt Mustangs (3800 m) führt, mit der Möglichkeit eines kurzen Stopps an der Samdruling Gompa. Die Tageswanderung dauert ca. 8 Stunden.
Ruhetag und Besichtigungen in Mustang: Lo Manthang, die Hauptstadt Mustangs, wurde ca. im Jahr 1441 gegründet. Die von riesigen Weidegebieten umgebene Stadt, mit wunderbaren Bergpanoramen, hat ihr ursprüngliches Aussehen weitgehend erhalten. Sie wird von einer wehrhaften Stadtmauer geschützt und von engen Gassen und Häuserreihen geprägt. Das Ensemble von Lo Manthang ist besonders und einzigartig.
Wir besichtigen die Stadt: Das Kloster Jamba Gompa (Tempel der Mandalas) mit wunderbaren Bildnissen grossflächiger Buddha-Darstellungen an den Innenwänden des ca. 17 m hohen Bauwerkes, dem Thron und einer über zwei Geschosse reichenden Statuen, wurde vermutlich im Jahr 1448 vollendet. Gegebenenfalls lag die Grundsteinlegung der Jamba Gompa noch vor der Stadtgründung. Der Tempel des Mahamuni (Thubchen Lhakhang) ist dem historischen Buddha gewidmet und wurde 1468 gegründet. Dessen Versammlungshalle wird von 35 Pfeilern getragen. Der Tempel selbst ist mit religiösen Skulpturen bestückt. Ausserdem besichtigen wir die Shakya Chyodi Gompa, das «neue Kloster». Es entstand durch eine Zusammenlegung zweier Heiligtümer: Choprang Gompa und Dhakar-Thungling Chhoede Gompa. Die neueren Gebäude beinhalten Schulräume, Küche, Speisesaal, Bibliothek und Apotheke. Im Zentrum des Komplexes befinden sich zwei Versammlungshallen der älteren Tempel mit schönen Skulpturen. Auf unserem Stadtspaziergang sehen wir auch den Königspalast und natürlich die faszinierenden, traditionellen Lehmhäuser. Ausserdem beobachten wir die Bewohner des Königreichs bei ihrem Arbeitsalltag, der sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat. Wir kommen mit den Menschen ins
Ein Tagesausflug führt uns in das für seine Höhlenkultur berühmte Chhosar Valley. Im von Lo Manthang ca. sechs Kilometer entfernten Nyiphu befindet sich das Höhlenheiligtum Nyiphuk Namdrol NorbuLing, die «Höhle der Sonne». Es soll im 16. Jahrhundert errichtet worden sein. Die Aussenansicht des Heiligtums ist faszinierend, die Landschaft wunderschön. Unweit Nyiphu befindet sich das mehrgeschossige Höhlensystem der Jhong Cave. Die Besichtigung dieses ist aufgrund von Leitern möglich und gibt einen Einblick in die Lebensweise früherer Bewohner.
Heute verlassen wir die Hauptstadt Mustangs in Richtung Jomsom, dieses Mal nehmen wir die östliche Route. Dieser ebenfalls landschaftlich sehr faszinierende Weg führt uns am Beginn den 3950 Meter hohen Lo La hinauf. Auf der Passhöhe können wir einen letzten Blick auf Lo Manthang werfen, uns noch einmal innerlich verabschieden. Wir wandern ca. 5 bis 6 Stunden über die Ortschaft Dhi Gaon, in der der Puyung Khola in den Kali Gandaki fliesst und das zwischen Felsmassiven und Feldern liegt, nach Yara (3550), das wie eine Oase wirkt. Yara begrüsst uns mit eindrucksvollen Felswänden, die wie riesige Orgelpfeifen aussehen. Von hier aus werden wir morgen die Heiligtümer von Luri besuchen.
Nach dem Frühstück wandern wir ca. 1,5 Stunden zuerst nach Ghara, einer höher gelegenen Ortschaft an einem Nebenfluss des Puyung Khola, dann weiter zur Nyingma-Gompa von Luri, die auf einer Höhe von 4060 Metern liegt. Nach einer Überlieferung soll die Meditationsstätte vor ca. 800 Jahren entstanden sein. Darin finden sich u. a. Malereien von aussergewöhnlicher Schönheit. Nach der Besichtigung der Luri Gompa kehren wir zurück nach Yara. Am Nachmittag führt unsere 5 bis 6-stündige Wanderung nach Tangge. Wir überqueren u. a. eine Passhöhe von ca. 3900 Metern. Von dort hat man einen guten Blick auf die westliche Talseite des Kali Gandaki. Das Ortsbild von Tangge bestimmen Chörten, Lhatos, Gebetszylinder und Mani-Steine.
Der Weg von Tangge nach Chhusang ist die längste Tageswanderung auf unserer Tour, auf der uns die Bergmassive des Nilgiri und Dhaulagiri beeindrucken werden. Wir durchqueren den Tangge-Khola, mit seinem erfrischenden, kühlen Wasser. Ausserdem besteigen wir den Narsing La (4110 m). Später wandern wir auf einem zaghaft bergab führenden Höhenweg. Vorbei geht es u. a. an eindrucksvollen Erosionslandschaften. Auf der letzten Etappe, dem steilen Abstieg nach Chhusang, können wir einen wunderbaren Blick auf Tetang werfen.
Heute führt die Wanderung (ca. 5 bis 6 Stunden) landschaftlich sehr schön von Chhusang an Tetang vorbei, den Gyu La Pass (ca. 4000 m) hinauf nach Muktinath (ca. 3800 m). Muktinath ist ein bedeutender Pilgerort sowohl für Hindus als auch für Buddhisten. Davon zeugen u. a. Tempel beider Religionen. Die gesamte Anlage der Altstadt entstand ca. im 18. Jahrhundert.
Ruhetag und Entdeckungen in dem wichtigen Pilgerort. In Muktinath können wir die Rituale der Gläubigen beobachten und selbst daran teilnehmen. Wir besuchen u. a. «Mumuniksetra» – den «grossen heiligen Ort der 108 Quellen» und den Tempel des Heiligen Feuers. In Letzterem verbinden sich austretende Erdgase mit dem Sauerstoffgehalt der Luft zu einem brennbaren Gemisch. Wir kommen mit Menschen ins Gespräch, haben die Möglichkeit zur Meditation und können die Wanderung der vergangenen Tag Revue passieren lassen. Wir geniessen die Zeit beim Spazierengehen, bei gutem Essen und Kaffee.
Die letzte Trekkingetappe führt uns über Jharkot auf 3550 Meter Höhe mit Bauten von kulturhistorischer Bedeutung. Die Entstehung der Sakya-Gompa von Jharkot wird auf das 15. Jahrhundert datiert. Im Zentrum des Ortes befindet sich ein grosser Gebetszylinder und an manchen Fenstern und Türen Jharkots kann man aufgrund der Holzschnitzarbeiten die grossartige Vergangenheit des Ortes erahnen. Die Wanderung dauert ca. 7 – 8 Stunden. Unser Ziel ist Jomsom.
Nach dem Frühstück in Jomsom fliegen wir mit einer Propellermaschine zurück nach Pokhara (915 m), wo uns am Nachmittag Zeit für einen Bummel und das Verweilen am See bei Kaffee und Kuchen zur Verfügung steht. Die Flüge in Nepal sind immer auch abhängig von der Witterung.
Morgens Yoga und Meditation. Am Vormittag geniessen wir ein dreistündiges Programm im Ayurveda-Zentrum. Der übrige Tag steht im beschaulichen Pokhara zur freien Verfügung. Wir können uns ausruhen, eine Ruderbootfahrt unternehmen oder kleine Mitbringsel und Geschenke einkaufen.
Nach dem Frühstück Flug entlang der Himalaya-Kette nach Kathmandu und Transfer ins Hotel. Der übrige Tag steht zur freien Verfügung.
Programmänderung vorbehalten
Ankunft in Kathmandu und Transfer in ein schönes Hotel nicht weit vom Zentrum. Ein spezielles Permit muss für dieses Trekking nach Mustang eingeholt werden.
Morgens haben Sie Gelegenheit Yoga und Meditation zu praktizieren im schönen Raum vom Hotel auf dem Dach. Nach dem Frühstück besichtigen wir die frühere Königsstadt Patan. Diese entfaltete sich zu einem religiösen wie weltlichen Mittelpunkt mit dem Durbar Square und seinen hinduistischen und buddhistischen Heiligtümern, mit seiner für die Städte des Kathmandutals charakteristischen Durchdringung von Palästen und religiösen Kultstätten. In diesem «open-air-Museum» können Sie den Alltag der Menschen miterleben, insbesondere den der Kunsthandwerker. Mittagessen in einem exklusiven Restaurant im Patan-Museum. Am Abend besuchen wir die grosse Stupa von Bodhnath, das Zentrum des buddhistischen Lebens in Kathmandu. Buddhisten umrunden in der Abenddämmerung die Stupa im Uhrzeigersinn (Kora).
Morgens wieder die Gelegenheit um Yoga und Meditation zu üben. Nach dem Frühstück fahren wir nach Pokhara, auf der wir die subtropische, von Flüssen gesäumte Hügellandschaft geniessen können. Am späten Nachmittag spazieren wir am Ufer des Phewasees und haben die Möglichkeit, die noch fehlenden Ausrüstungsgegenstände für das Trekking einzukaufen oder zu mieten (z.b. Schlafsack, Trekkingstöcke etc.).
Transfer zum Flughafen und Flug in einer Propellermaschine hinauf nach Jomson (2713 m). Von dort gehen wir ca. 3 bis 4 Stunden (leichte Wanderung) am Fluss Kali Gandaki entlang. Das Flussbett des Kali Gandaki, das zwischen den Bergriesen Dhaulagiri (8167 m) und Annapurna (8091 m) liegt, führt uns nach Kagbeni (2900 m), dem Tor zum Königreich Mustang. Hier geht Lower Mustang in das tibetisch geprägte Upper Mustang über. Der historische Teil Kagbenis ist geprägt durch enge Gassen. Die Häuser sind so eng zusammen gebaut, dass man sich wie durch tunnelartige Gänge bewegt, die kaum mehr als einer Person Platz bieten. Der Buddhismus ist in den Herzen der Menschen noch immer fest verankert. Wir besichtigen u. a. das im Jahr 1429 gegründete buddhistische Kloster der mittelalterlichen Festungsstadt, das für seine wunderschöne Aussicht bekannt ist.
Wir verlassen das Dorf Kagbeni am frühen Morgen und wandern im Tal des Kali Gandaki aufwärts durch eine sanfte Hügellandschaft sowie durch das Dorf Tangbe auf ca. 3050 m. Dort sehen wir einen wunderschönen grossen Chörten, eine ganze Reihe kleiner Chörten sowie die Ruinen einer Festungsanlage. Von hier hat man einen besonders guten Blick in das tiefe Tal des Kali Gandaki, dem grössten Taleinschnitt der Welt. Tangbe wird Ihnen durch die eindrucksvolle Sicht auf die Berge sowie die spirituellen Bauten noch lange in Erinnerung sein. Von Tangbe laufen wir weiter durch das Dorf Chhusang, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein Kloster sowie ein Tempel, beide von grosser kulturhistorischer Bedeutung, befinden. Bis zu unserem heutigen Ziel, der Ortschaft Chele mit schönem Ausblick auf die bisherige Wegstrecke, wandern wir an diesem Tag insgesamt ca. 6 Stunden bis auf 3200 Meter Höhe.
Unser Ziel ist heute das Dorf Giling. Von Chele wandern wir bergauf durch baumlose Landschaft. Die Mühen des Anstiegs werden mit wunderbaren Einblicken in die Schluchten des Ghyakar Khola sowie auf die Ortschaft Ghyakar belohnt . Nach ca. 3 Stunden überrascht uns das Dorf Samar mit viel Grün. Bäume säumen den schönen Blick auf die Berge Annapurna und Nilgiri. Von Samar aus überqueren wir einen Pass (Bhena La) in Höhe von 3830 m. Von dort geniessen wir einen schönen Blick auf die Berge Tilicho und Nilgiri, bevor wir nach insgesamt ca. 6 Stunden Wanderung, von zahlreichen Gebetsfahnen geleitet, das idyllische Giling (3510 m) erreichen. In der südlichsten grösseren Ansiedlung von Upper Mustang findet man weitläufiges Grün und einen monastischen Komplex, der besichtigt werden kann.
Von Giling aus wandern wir weiter, hinauf auf den Pass Nyi La (4000 m). Von dort hat man einen schönen Blick über das gesamte Mustang-Gebiet. An farbenprächtigen geologischen Felsformationen vorbei führt der Abstieg nach Ghemi (3520 m). Es lohnt sich, beim Durchschreiten des Torchörtens von Ghemi, sich diesen genauer anzusehen. An der berühmten, ca. 240 m langen Manimauer von Ghemi steigen wir erneut aufwärts bis auf den Tsarang La Pass (3870 m). Von dort sieht man bereits auf der anderen Seite unser Tagesziel Tsarang (3550 m). In Tsarang, am Ende unserer heutigen Wanderung von ca. 7 bis 8 Stunden, dessen Zentrum u. a. von einem grossen Chörten bestimmt wird, haben wir Zeit für Besichtigungen. Wir besuchen den ehemaligen Königspalast sowie das Kloster mit Wandmalereien, einer grossen Sammlung Rollbilder (Thankas, Mandals) und Statuen.
Wir verlassen Tsarang und wandern nach Lo Gekar. Dort besichtigen wir das mutmasslich älteste sakrale Bauwerk Mustangs, die historische Ghar Gompa, deren Gründung im 8. Jahrhundert Padmasambhava (auch bekannt als Guru Rinpoche) zugeschrieben wird, der sich damals auf dem Weg nach Tibet befand. Die Ghar Gompa liegt auf einer Höhe von 3.940 m und könnte sogar älter als das berühmte Samye-Kloster sein, das erste buddhistische Kloster Tibets, dessen Gründung ebenfalls auf Padmasambhava zurückgeführt wird. Wir wandern über den Pass Marang La (4230 m), der auf direktem Weg nach Lo Manthang, der Hauptstadt Mustangs (3800 m) führt, mit der Möglichkeit eines kurzen Stopps an der Samdruling Gompa. Die Tageswanderung dauert ca. 8 Stunden.
Ruhetag und Besichtigungen in Mustang: Lo Manthang, die Hauptstadt Mustangs, wurde ca. im Jahr 1441 gegründet. Die von riesigen Weidegebieten umgebene Stadt, mit wunderbaren Bergpanoramen, hat ihr ursprüngliches Aussehen weitgehend erhalten. Sie wird von einer wehrhaften Stadtmauer geschützt und von engen Gassen und Häuserreihen geprägt. Das Ensemble von Lo Manthang ist besonders und einzigartig.
Wir besichtigen die Stadt: Das Kloster Jamba Gompa (Tempel der Mandalas) mit wunderbaren Bildnissen grossflächiger Buddha-Darstellungen an den Innenwänden des ca. 17 m hohen Bauwerkes, dem Thron und einer über zwei Geschosse reichenden Statuen, wurde vermutlich im Jahr 1448 vollendet. Gegebenenfalls lag die Grundsteinlegung der Jamba Gompa noch vor der Stadtgründung. Der Tempel des Mahamuni (Thubchen Lhakhang) ist dem historischen Buddha gewidmet und wurde 1468 gegründet. Dessen Versammlungshalle wird von 35 Pfeilern getragen. Der Tempel selbst ist mit religiösen Skulpturen bestückt. Ausserdem besichtigen wir die Shakya Chyodi Gompa, das «neue Kloster». Es entstand durch eine Zusammenlegung zweier Heiligtümer: Choprang Gompa und Dhakar-Thungling Chhoede Gompa. Die neueren Gebäude beinhalten Schulräume, Küche, Speisesaal, Bibliothek und Apotheke. Im Zentrum des Komplexes befinden sich zwei Versammlungshallen der älteren Tempel mit schönen Skulpturen. Auf unserem Stadtspaziergang sehen wir auch den Königspalast und natürlich die faszinierenden, traditionellen Lehmhäuser. Ausserdem beobachten wir die Bewohner des Königreichs bei ihrem Arbeitsalltag, der sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat. Wir kommen mit den Menschen ins
Ein Tagesausflug führt uns in das für seine Höhlenkultur berühmte Chhosar Valley. Im von Lo Manthang ca. sechs Kilometer entfernten Nyiphu befindet sich das Höhlenheiligtum Nyiphuk Namdrol NorbuLing, die «Höhle der Sonne». Es soll im 16. Jahrhundert errichtet worden sein. Die Aussenansicht des Heiligtums ist faszinierend, die Landschaft wunderschön. Unweit Nyiphu befindet sich das mehrgeschossige Höhlensystem der Jhong Cave. Die Besichtigung dieses ist aufgrund von Leitern möglich und gibt einen Einblick in die Lebensweise früherer Bewohner.
Heute verlassen wir die Hauptstadt Mustangs in Richtung Jomsom, dieses Mal nehmen wir die östliche Route. Dieser ebenfalls landschaftlich sehr faszinierende Weg führt uns am Beginn den 3950 Meter hohen Lo La hinauf. Auf der Passhöhe können wir einen letzten Blick auf Lo Manthang werfen, uns noch einmal innerlich verabschieden. Wir wandern ca. 5 bis 6 Stunden über die Ortschaft Dhi Gaon, in der der Puyung Khola in den Kali Gandaki fliesst und das zwischen Felsmassiven und Feldern liegt, nach Yara (3550), das wie eine Oase wirkt. Yara begrüsst uns mit eindrucksvollen Felswänden, die wie riesige Orgelpfeifen aussehen. Von hier aus werden wir morgen die Heiligtümer von Luri besuchen.
Nach dem Frühstück wandern wir ca. 1,5 Stunden zuerst nach Ghara, einer höher gelegenen Ortschaft an einem Nebenfluss des Puyung Khola, dann weiter zur Nyingma-Gompa von Luri, die auf einer Höhe von 4060 Metern liegt. Nach einer Überlieferung soll die Meditationsstätte vor ca. 800 Jahren entstanden sein. Darin finden sich u. a. Malereien von aussergewöhnlicher Schönheit. Nach der Besichtigung der Luri Gompa kehren wir zurück nach Yara. Am Nachmittag führt unsere 5 bis 6-stündige Wanderung nach Tangge. Wir überqueren u. a. eine Passhöhe von ca. 3900 Metern. Von dort hat man einen guten Blick auf die westliche Talseite des Kali Gandaki. Das Ortsbild von Tangge bestimmen Chörten, Lhatos, Gebetszylinder und Mani-Steine.
Der Weg von Tangge nach Chhusang ist die längste Tageswanderung auf unserer Tour, auf der uns die Bergmassive des Nilgiri und Dhaulagiri beeindrucken werden. Wir durchqueren den Tangge-Khola, mit seinem erfrischenden, kühlen Wasser. Ausserdem besteigen wir den Narsing La (4110 m). Später wandern wir auf einem zaghaft bergab führenden Höhenweg. Vorbei geht es u. a. an eindrucksvollen Erosionslandschaften. Auf der letzten Etappe, dem steilen Abstieg nach Chhusang, können wir einen wunderbaren Blick auf Tetang werfen.
Heute führt die Wanderung (ca. 5 bis 6 Stunden) landschaftlich sehr schön von Chhusang an Tetang vorbei, den Gyu La Pass (ca. 4000 m) hinauf nach Muktinath (ca. 3800 m). Muktinath ist ein bedeutender Pilgerort sowohl für Hindus als auch für Buddhisten. Davon zeugen u. a. Tempel beider Religionen. Die gesamte Anlage der Altstadt entstand ca. im 18. Jahrhundert.
Ruhetag und Entdeckungen in dem wichtigen Pilgerort. In Muktinath können wir die Rituale der Gläubigen beobachten und selbst daran teilnehmen. Wir besuchen u. a. «Mumuniksetra» – den «grossen heiligen Ort der 108 Quellen» und den Tempel des Heiligen Feuers. In Letzterem verbinden sich austretende Erdgase mit dem Sauerstoffgehalt der Luft zu einem brennbaren Gemisch. Wir kommen mit Menschen ins Gespräch, haben die Möglichkeit zur Meditation und können die Wanderung der vergangenen Tag Revue passieren lassen. Wir geniessen die Zeit beim Spazierengehen, bei gutem Essen und Kaffee.
Die letzte Trekkingetappe führt uns über Jharkot auf 3550 Meter Höhe mit Bauten von kulturhistorischer Bedeutung. Die Entstehung der Sakya-Gompa von Jharkot wird auf das 15. Jahrhundert datiert. Im Zentrum des Ortes befindet sich ein grosser Gebetszylinder und an manchen Fenstern und Türen Jharkots kann man aufgrund der Holzschnitzarbeiten die grossartige Vergangenheit des Ortes erahnen. Die Wanderung dauert ca. 7 – 8 Stunden. Unser Ziel ist Jomsom.
Nach dem Frühstück in Jomsom fliegen wir mit einer Propellermaschine zurück nach Pokhara (915 m), wo uns am Nachmittag Zeit für einen Bummel und das Verweilen am See bei Kaffee und Kuchen zur Verfügung steht. Die Flüge in Nepal sind immer auch abhängig von der Witterung.
Morgens Yoga und Meditation. Am Vormittag geniessen wir ein dreistündiges Programm im Ayurveda-Zentrum. Der übrige Tag steht im beschaulichen Pokhara zur freien Verfügung. Wir können uns ausruhen, eine Ruderbootfahrt unternehmen oder kleine Mitbringsel und Geschenke einkaufen.
Nach dem Frühstück Flug entlang der Himalaya-Kette nach Kathmandu und Transfer ins Hotel. Der übrige Tag steht zur freien Verfügung.
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Preis pro Person ab 2 Personenab CHF 4950
Preis pro Person ab 1 Personab CHF 5450
Preis pro Person ab 1 PersonNepal ist visumspflichtig. Ein Visum für Ihre Nepal Reise erhalten Sie problemlos bei Ihrer Einreise am Flughafen in Kathmandu und anderen Grenzpunkten oder vorab bei der nepalesischen Botschaft.
Beste Reisezeit für Nepal Rundreisen und Nepal Trekkings sind Frühling und Herbst zwischen Februar und Mai und von Mitte September bis November.
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